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Thema: Professioneller Werbefilm mit der 5DMK2

  1. #1

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    Standard Professioneller Werbefilm mit der 5DMK2

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    Das Filmmaterial für dieses Werbevideo Weber: Home (oben rechts) wurde im Auftrag meiner Firma von einer Werbeagentur mit der 5D Mark2 gemacht.

  2. #2
    Avatar von Andreas Metz

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    Ein SUPER gemachtes Video, aber für ein Werbefilm viel zu lang. Nach 4 min. dachte ich schon ups der geht aber lang und da war es erst die hälfte! Aber gut gemacht!
    Gruß Andy



  3. #3

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    Zitat Zitat von Andreas Metz Beitrag anzeigen
    Ein SUPER gemachtes Video, aber für ein Werbefilm viel zu lang. Nach 4 min. dachte ich schon ups der geht aber lang und da war es erst die hälfte! Aber gut gemacht!
    Für das, was er gekostet hat, musste er schon so lang sein . Aber du hast recht, etwas weniger hätte es auch getan.

  4. #4

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    Technisch gesehen ist schon klasse, was man mit der DSLR in diesem Bereich hinkriegen kann.

    Was die Länge betrifft: definitiv kein TV-Werbespot! Wohl eher etwas fürs Ambiente auf der Messe o.ä., das wird vermutlich auch die Absicht gewesen sein.

    Was die Sinnhaftigkeit und Marketingtauglichkeit des Gezeigten allerdings betrifft, haben die Macher für meinen Geschmack mehrfach ordentlich daneben gegriffen.

    - Es wird (zumindest mir) im ganzen Film nicht klar, was es mit dem Rennwagen auf sich hat, welchen Bezug der zur beworbenen Firma hat.

    - Nach der Einblendung des Begriffs "Teamarbeit" zeigen sie kurz drauf erst einmal einen einzelnen Arbeiter an einer CNC-Maschine. Auch im weiteren Verlauf sind die Hallen eher menschenleer, von Teams keine Spur.

    - Nach der Einblendung des Begriffs "Handwerkliches Können" (oder so ähnlich) zeigen sie zwar erst einen Schweißer bei der Arbeit, danach aber mehrere Maschinen und Roboter. Das ist zwar nett, wenn die auch präzise produzieren, hat aber nichts mit Handwerk zu tun.

    - Das Schneiden und Ablegen von Formschinken und Käse sieht zwar ganz interessant aus, dürfte aber bei vielen Zuschauern einen Widerwillen gegen die Maschine (und damit den beworbenen Hersteller dieser Geräte) erzeugen, weil niemand solche industrielle Lebensmittelfertigung als appetitanregend empfindet. Die Menschen wollen, dass sie sich wenigstens vorstellen können, dass ihre tägliche Brotauflage noch von einem Metzger und einem Käsefachmann von Hand gemacht und liebevoll verpackt wird. Die wenigsten finden Essensproduktion am Fließband wie bei Louis de Funès in "Brust oder Keule" wirklich erstrebenswert. Ich verstehe natürlich, das ein Produzent von Food Robotics das auch gerne zeigen möchte, frage mich aber, ob man das nicht ansprechender machen kann.

    - Das Vorbeilaufen der angebotenen Maschinen ganz am Ende setzt sich von der optischen Qualität des restlichen Filmes negativ ab: das sieht aus wie eine billige Animation aus den 70er Jahren.
    Geändert von Axel (10.09.2010 um 08:44 Uhr)
    Es war schön...naja, mit Einschränkungen!

  5. #5

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    Hallo Axel,

    vielen Dank für deine Anmerkungen. Find ich echt klasse, dass du dir damit so viel Mühe gemacht hast. Deswegen will ich auch auf jeden Punkt genauer eingehen:

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    Technisch gesehen ist schon klasse, was man mit der DSLR in diesem Bereich hinkriegen kann.
    Das sehe ich auch so, deswegen begeistert mich meine Kamera immer wieder!

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    Was die Länge betrifft: definitiv kein TV-Werbespot! Wohl eher etwas fürs Ambiente auf der Messe o.ä., das wird vermutlich auch die Absicht gewesen sein.
    Vollkommen richtig, es handelt sich um einen Film für ein Industrieprodukt

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    Was die Sinnhaftigkeit und Marketingtauglichkeit des Gezeigten allerdings betrifft, haben die Macher für meinen Geschmack mehrfach ordentlich daneben gegriffen.
    Über Geschmack kann man, vor allem in der Werbung, trefflich streiten!

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    - Es wird (zumindest mir) im ganzen Film nicht klar, was es mit dem Rennwagen auf sich hat, welchen Bezug der zur beworbenen Firma hat.
    Der Flitzer soll die hohe Geschwindigkeit und Leistung der Maschine assozieren lassen. Und die ist wirklich schnell! Wenn ich das richtig gerechnet habe, kann die pro Minute etwa 8-10.000 Scheiben Wurst oder Käse schneiden (je nach Produkt).

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    - Nach der Einblendung des Begriffs "Teamarbeit" zeigen sie kurz drauf erst einmal einen einzelnen Arbeiter an einer CNC-Maschine. Auch im weiteren Verlauf sind die Hallen eher menschenleer, von Teams keine Spur.
    Diese Anmerkung werde ich der Marketingabteilung mal zukommen lassen. (Lässt du erst mal gelten, dass vielleicht grad Mittagspause war?)

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    - Nach der Einblendung des Begriffs "Handwerkliches Können" (oder so ähnlich) zeigen sie zwar erst einen Schweißer bei der Arbeit, danach aber mehrere Maschinen und Roboter. Das ist zwar nett, wenn die auch präzise produzieren, hat aber nichts mit Handwerk zu tun.
    Der Roboter ist der einzige seiner Art im Unternehmen, gebaut werden die Maschinen noch von hunderten von Menschen! Aber beim Schweißen ist der wirklich von unglaublich hoher Präzision!!

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    - Das Schneiden und Ablegen von Formschinken und Käse sieht zwar ganz interessant aus, dürfte aber bei vielen Zuschauern einen Widerwillen gegen die Maschine (und damit den beworbenen Hersteller dieser Geräte) erzeugen, weil niemand solche industrielle Lebensmittelfertigung als appetitanregend empfindet. Die Menschen wollen, dass sie sich wenigstens vorstellen können, dass ihre tägliche Brotauflage noch von einem Metzger und einem Käsefachmann von Hand gemacht und liebevoll verpackt wird. Die wenigsten finden Essensproduktion am Fließband wie bei Louis de Funès in "Brust oder Keule" wirklich erstrebenswert. Ich verstehe natürlich, das ein Produzent von Food Robotics das auch gerne zeigen möchte, frage mich aber, ob man das nicht ansprechender machen kann.
    Da hast du sicher recht, aber diese Maschine ist eine Industriemaschine, und die Leute, die diese Maschinen kaufen, die wissen auch wie ihr Produkt hergestellt wird. Der Endverbraucher sieht das höchstens mal im Fernsehen.

    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    - Das Vorbeilaufen der angebotenen Maschinen ganz am Ende setzt sich von der optischen Qualität des restlichen Filmes negativ ab: das sieht aus wie eine billige Animation aus den 70er Jahren.
    Treffer!
    Da kann ich nichts gegen einwenden. Aber auch das werde ich mal weitergeben.

    Gruß
    Peter

  6. #6

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    Zitat Zitat von Peter Brust Beitrag anzeigen
    Der Flitzer soll die hohe Geschwindigkeit und Leistung der Maschine assozieren lassen.
    Das habe ich mir wohl gedacht, finde die Verknüpfung aber ähnlich sinnbefreit, wie eine leichtbekleidete Dame auf der Motorhaube eines Sportwagens. Um "Geschwindigkeit" begreifbar zu machen, würde EIN Erscheinen des Renners genügen, der muss nicht zwanzig Mal, nach jedem dritten Schnitt wieder auftauchen und sein nervtötendes Gekreische verbreiten- so doof können die Betrachter doch nicht sein! Im übrigen finde ich, dass man die Geschwindigkeit der Maschinen ganz gut direkt vor Augen geführt bekommt: Man sieht doch, wie schnell die schnippelt!

    Zitat Zitat von Peter Brust Beitrag anzeigen
    Der Roboter ist der einzige seiner Art im Unternehmen, gebaut werden die Maschinen noch von hunderten von Menschen!
    Man soll den Roboter ja auch ruhig zeigen, ich würde ihn aber nicht gerade nach der Einblendung von "Teamarbeit" erscheinen lassen. Und die Heerscharen von Mitarbeitern dürften die menschenleeren Hallen ruhig ein wenig bevölkern. Der Eindruck, dass im Unternehmen noch echte Menschen arbeiten, würde mir die Leute sympatisch machen. Die wenigen, die tatsächlich erscheinen, insbesondere die Ingenieursgruppe im gestärkten Oberhemd, wirken ein wenig steif, wie bestellt und nicht abgeholt.

    Zitat Zitat von Peter Brust Beitrag anzeigen
    Da hast du sicher recht, aber diese Maschine ist eine Industriemaschine, und die Leute, die diese Maschinen kaufen, die wissen auch wie ihr Produkt hergestellt wird. Der Endverbraucher sieht das höchstens mal im Fernsehen.
    Aber auch die Käufer dieser Maschinen sind Wurstendverbraucher. In der Wurstabteilung beim Metzger oder im Supermarkt erleben sie rötliches Licht, das die Fleischprodukte frisch und appetitlich wirken lässt, überreicht von rotwangigen, knuddeligen Metzgereifachverkäuferinnen. Das stahlgrau-blaue Ambiente (das den Firmenfarben geschuldet sein wird), erfüllt dies Voraussetzungen aber nicht. Ich würde also auf Deubel-komm-raus versuchen, bei Beibehaltung der schwarz-blauen Grundästhetik, die Wurst separat in Rottönen zu beleuchten, den Käse entsprechend gelb, damit die Lebensmittel auch wie Lebensmittel aussehen und nicht wie Kunststoffspritzguss!
    Es war schön...naja, mit Einschränkungen!

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