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Thema: Lastolite Lumen8 oder doch RayD8

  1. #1
    Avatar von Spuckie

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    Standard Lastolite Lumen8 oder doch RayD8

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    Ich habe mir in den Kopf gesetzt, Licht von Lastolite zu zulegen.
    Die Preise sind gut - nicht hier in DE aber in NL kann man die Set´s für relativ günstiges Geld beziehen. Jetzt frage ich mich, soll es ein Blitzsystem (Lumen8 ) sein oder doch das Dauerlicht (RayD8 kaltlicht oder Tungsten).
    Ich will das System für ein kleines Studio im Portraitbereich +/- verwenden.

    Dauerlicht hat den Vorteil, dass ich das Licht "sehe", als YSWYG. Die Lichtausbeute aber nur durch die Entfernung Licht <-> Objekt/Person zu regeln, dafür wesentlich billiger und ich brauche z.B. keinen Trigger.
    Blitz ist halt viel flexibler, braucht aber mehr Technik, so z.B. Trigger, Belichtungsmesser mit Auslöser für den Blitz und die Lichtführung ist m.o.w. abstrakt.

    Was mir auch aufgefallen ist, oder ich muss mal einen Spezialisten aufsuchen, bei RayD8 sehe ich keine Lichtformer - gibt es da keine (passenden)?

    Hat jemand hier im Forum das Eine oder das Andere im Einsatz und kann mal aus seinem Erfahrungsschatz plaudern?

    Würde mich freuen.

    Danke schon mal
    Geändert von Spuckie (02.02.2011 um 11:18 Uhr)
    Gruß
    Gerhard

  2. #2
    Avatar von Marc
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    Also kompliziert ist es nur wenn du es dir kompliziert machst.

    Belichtungsmesser brauch man nicht unbedingt. Das geht auch mit dem Histogramm auf dem Kameradisplay und der Lichterfunktion.

    Lichtführung ist auch keine Hexerei. Ich arbeite zur Zeit mit einem Blitz + Lichtformer und Aufheller. Das reicht meiner Meinung nach um gute Fotos zu machen. Meine ganzen letzten Portraits sind so entstanden genauso wie die Ursprungsfotos für Composings. Bei Studioblitzen siehst du ja dank Einstelllicht auch wie deine Schatten fallen.

    Die Produkte von Lastolite kenn ich ich nicht. Aber warum gerade Lastolite? Schon mal andere Hersteller angeschaut? Bowens oder Elinchrom zum Beispiel?
    Marc.fotografiert - auf seinem Blog und auf Facebook || Nikon D700 und Carl Zeiss

  3. #3
    Avatar von Spuckie

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    weil die anderen Hersteller IMHO viel zu teuer sind. Nur weil jeder Elinchrom haben will, muss das Zeug nicht so teuer sein. Ich will einfach nicht so viel ausgeben.

    Das Lichtführung keine Hexerei ist, ist mir klar, einen Belichtungsmesser wollte ich schon immer haben - aber ist ein anderes Thema.

    Was mich jetzt interessiert, ist die Qualität der Lastolites. Die Reflektoren, Diffusoren, etc. sollen ja sehr gut sein - aber was ist mit deren Lichtern?

    .... jetzt bitte nicht "...bei dem Preis kann´s nix sein..."
    Gruß
    Gerhard

  4. #4
    Avatar von Marc
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    Billig taugt nix habe ich nie gesagt. Das muss jeder selber wissen was er ausgeben will.

    Habe im DSLR-Forum einen Thread gefunden der sich mit den Blitzen beschäftigt. Da wird geschrieben dass man die Blitzröhre nicht selber wechseln kann. Das wäre ein ko-Kriterium für mich.

    Dazu kommt noch die Frage, welches Bajonett ist verbaut. Und gibt es dazu eine gute Auswahl an Lichtformern?

    Was kosten die Lumen 8 denn im Set? Bzw. welchen Preis hast du gefunden?
    Marc.fotografiert - auf seinem Blog und auf Facebook || Nikon D700 und Carl Zeiss

  5. #5
    Avatar von Spuckie

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    Ist klar, Du hast nichts zum Preis gesagt, ich meinte auch nicht explizit Dich, sondern die drohende Diskussion darüber.

    Preislich sind die Lumen8 Blitz-Set´s 2x400WS in NL 400-500 Euro, in DE sind sie um die 650 Euro.
    Beim dauerlicht habe ich in DE Preise von 317 (2x300 W Wolfram/Halogen 3200k) bzw. 389 (2x85W, entspr. 2x300W, Kaltlicht bei 5000k).
    Bei den Sets sind jeweils noch Tasche + Stative + Schirme bzw. Softboxen 60x60cm dabei.

    Lichtformer gibt es von Lastolite und sie haben das Bowens Bajonett.
    Zudem finde ich das Zubehör durch dacht und nicht nur einfach hingestellt.

    Gruß
    Gerhard
    Gruß
    Gerhard

  6. #6
    Avatar von Marc
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    Also wenn du den Preis in D bezahlst, dafür bekommt du auch das Elinchrom D-Lite 4 it to go Set mit zwei Blitzen, Stativen und Softboxen. Aber das willst du ja nicht hören

    Bowens Bajonett da gibt es ja eine gute Auswahl.
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  7. #7
    Avatar von kris.kelvin

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    vorab: ich habe keine erfahrung mit einem der beiden systeme. aber sehr wohl mit studioblitzen in verschiedenen leistungsklassen und von diversen herstellern.

    bowens-bajonett hin oder her, ich kann mich nur marc anschließen und zur elinchrom-lösung raten. entweder ein d-lite 4 oder d-lite 2 als 2er-set. kann man nicht viel falsch machen. die spielen preislich in einer gleichen liga wie das lastolite, aber das sind geräte von einem markenhersteller (auch wenn es das unterste ende der produktpalette ist), was immer ein vorteil ist, sollte etwas kaputt sein.

    vor allem haben die eine zweistellige digitalanzeige über die eingestellte blitzleistung! das lastolite hat die nicht und das ist für mich ein echtes killer-argument.

    ich finde diese pippeligen drehregler mit sehr vagen blendenstufen auf einer mini-skala ohne rastende halbe, viertel und achtel blendenstufen extrem unergonomisch. in einem abgedunkelten studio sieht man bei denen nicht, was eingestellt ist, bei einer LED-Anzeige sehr wohl, aber vor allem kann man passende lichtlösungen für eine bestimmte fotografische aufgabenstellung damit nicht sauber reproduzieren. ist vielleicht am anfang nichts, was man unbedingt braucht – wenn man froh ist, dass das licht halbwegs stimmt – irgendwann ist man aber technisch auf einem niveau, bei dem man es vielleicht vermisst.

    spätestens ab dann kann man sich aussuchen, ob man sich weiterhin damit rumärgert oder sich etwas neues zulegt. hatte ich schon im bekanntenkreis und die gebrauchtpreise für quasi-no-name-blitzköpfe sind extrem traurig. natürlich hat nicht jeder die zeit und muße, sich soweit in das thema studiofotgrafie einzuarbeiten, dass so etwas mal relevant wird. bei annähernd gleichem preis würde ich mich in jedem fall für die variante entscheiden, die auch noch dann spaß macht.

    und wenn es unbedingt bowens sein soll, gibt es noch das gemini 200/400 set. preislich auch in der 650-euro-klasse, allerdings auch nur mit einem drehregler ohne anzeige für die leistung, aber zumindest mit einer halbwegs vernünftigen skala. da passt auch der travelpack-akku dran und damit hat man eine mobile lösung für da, wo keine steckdose ist.

    von dauerlicht würde ich persönlich abraten. 300 watt-halogenlicht sind keine freude für den, der da ein weilchen drinstehen soll (außer es werden akt-fotos, dann ist die zusätzliche wärmequelle sicher willkommen) und die belichtungszeiten/blenden-kombinationen, die man damit noch hinbekommt, finde ich eher enttäuschend.

    also wenn es denn unbedingt lastolite sein soll (was ich nicht ganz nachvollziehen kann), dann wenigstens der blitz...

    ....
    Spuckie likes this.
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    ja, einen fotoapparat besitze ich auch und inzwischen endlich auch eine webseite...

  8. Folgende 2 User bedanken sich bei kris.kelvin:

    Marc (13.02.2011), Spuckie (14.02.2011)

  9. #8
    Avatar von Spuckie

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    @Kris.Kelvin
    findest Du wirklich die Einstellung der Leistung am Kopf mit (Folien)knöpfen sinnvoll?
    Gerade wenn das Licht im Studio nicht so hell ist, und Du dann dort hinten rumfummelst. Ich denke, dass ein Drehregler bessere Bedienung ergibt, wenn die Regelung auch präzise ist, davon gehe ich mal aus.
    Macht es nicht Sinn, wenn die Schalter und Regler ertastbar sind?
    Gruß
    Gerhard

  10. #9
    Avatar von kris.kelvin

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    Zitat Zitat von Spuckie Beitrag anzeigen
    findest Du wirklich die Einstellung der Leistung am Kopf mit (Folien)knöpfen sinnvoll?
    in dem fall ja. sonst würde ich es ja nicht empfehlen.

    bei der alternative a) pippeliger drehknopf ohne teilung oder b) folientastatur mit zweistelliger und beleuchteter anzeige würde ich ganz klar b) nehmen. und das d-lite hat ein sehr übersichtliches tastenfeld mit teilweise beleuchteten tasten, das kann man auch ertasten: http://farm4.static.flickr.com/3270/...520672bf_z.jpg. die einzigen tasten die unbeleuchtet sind, sind die leistugsregler. praktischerweise liegen die unter der lcd-anzeige, mit etwas übung kommt man damit auch im dunkeln klar.

    das getippe in zehntelstufen ist nicht so fix wie ein drehknopf, der ist vom handling her viel schneller, aber von einem gerät mit so einem vagen drehknopf wie das lastolite würde ich persönlich die finger lassen. für das, was ich mache, ist das viel zu unpräzise.

    aber du darfst dir auch gerne das lumen8 kaufen, wenn du das unebdingt möchtest...

    ....
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  11. #10
    Avatar von Marc
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    Auch wenn der Blitzkopf des D-Lite mal über meinen Kopf ist und ich nicht sehe was die Anzeige anzeigt brauch ich nur mitzählen beim drücken. Wenn ich mich irre ist ein Tastendruck gleich 1/10 Blende heller oder dunkler. Also 10 mal drücken, eine Blende heller oder dunkler. Da erübrigt es sich aufs Display zu gucken wenn man sich vorher gemerkt hat was man eingestellt hat.
    Marc.fotografiert - auf seinem Blog und auf Facebook || Nikon D700 und Carl Zeiss

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