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Thema: Hintergründiges

  1. #1
    Avatar von Marc
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    Standard Hintergründiges

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    Moin

    Ich habe einen Raum gefunden in dem ich mich Portraitmäßig austoben kann. Platz (ca. 8 x 5 x 3m) ist reichlich vorhanden, lediglich eine Tischtennisplatte steht im Raum, die aber an die Seite kommt (Notfall-ausweich-Raum sozusagen für TT). Kann mich dort frei entfalten und nun brauche ich Hintergrund. Habe vor eine Halterung an der Wand zu befestigen.

    Nun bin ich mir unsicher wegen der Art des Hintergrundes. Habe an Papier gedacht. Lässt sich schön aufrollen bei nicht gebrauchen und steht nicht im Weg. Gestern sagte mir jemand Molton wäre besser, weil Papier im Studio beim blitzen schnell glänzen würde. Dazu kann ich nix sagen.

    Was könnt ihr mir empfehlen? Anfangen wollte ich mit einfachem schwarzem Hintergrund. ODer wäre eine andere Farbe zum Anfang besser?

    Marc
    Marc.fotografiert - auf seinem Blog und auf Facebook || Nikon D700 und Carl Zeiss

  2. #2
    Avatar von Christian Hierer

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    Hi Marc,

    die Farbe des HG ist natürlich davon abhängig was du machen möchtest. Insgesamt sind die Papierhintergründ leichter in der Handhabung mMn. Schwazer Papierhintergrund neigt dazu zu glänzen wenn man ihn aus einem blöden Winkel anblitzt, allerdings kannst du das einfach umgehen wenn du das Model 1,5-2m vom Hintergrund weg stellst. Da sich die Blitzleistung auf diese Entfernung relativ weit verringert sollte es dann zu keinen Problemen mit Glanz kommen.

    Ich habe bereits mit beiden gearbeitet, sprich Molton schwarz und Papier schwarz und mir war das Papier lieber. Das kannste auch einfach abschneiden wenn es kaputt oder dreckig ist.

    LG
    Chris

  3. Der folgende User bedankt sich bei Christian Hierer:

    Marc (04.03.2010)

  4. #3
    Avatar von Thilo
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    Marc,
    das meiste hat Christian schon geschrieben.

    Für den schwarzen Hintergrund würde ich aber keinen Molton verwenden, zumindest, wenn Du keine Struktur haben möchtest.
    Stattdessen kannst Du einen schwarzen Teppich verwenden. Sprich mal HerbisArt hier im Forum an. Der kann Dir einen Tip geben.
    Schwarzer Teppich hat den Vorteil, daß Du einen einigermaßen einheitlich schwarzen Bildhintergrund bekommst - vorausgesetzt, Du hast einen Staubsauger zur Hand

    Das hat sich zum Beispiel bei unseren Beamer-Experimenten beim Foto-Treff durchaus gut gemacht.

    Gruß

    Thilo
    Gruß

    Thilo

    __________________________________________________ _______________________________
    Bilder in "Bildbesprechung" dürfen verändert werden, aber sagt mir bitte, was Ihr gemacht habt

  5. Der folgende User bedankt sich bei Thilo:

    Marc (04.03.2010)

  6. #4
    canikon Supporter
    Avatar von brembo

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    Hallo Marc.

    Ich nutze Papier in weiß, grau und schwarz. Wobei ich mir schwarz eigentlich hätte sparen können, denn mit etwas Abstand kann man den grauen Hintergrund prima absaufen lassen oder bei Bedarf mit farbiger Folie auf dem Blitz auch entsprechend einfärben. Den schwarzen Stoffhintergrund nutze ich nur noch, um eine weiße Wand abzuhängen und so Reflektionen zu vermeiden. Stoff nervt ständig mit Falten und die Fusselbürste ist praktisch immer im Einsatz. Die Probleme hast du bei Papier nicht. Ich komme mit den Papierhintergründen jedenfalls besser klar.

    Viele Grüße
    Holger
    Viele Grüße
    Holger

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  7. Der folgende User bedankt sich bei brembo:

    Marc (04.03.2010)

  8. #5
    Avatar von Carsten
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    Ich habe zwar keine Erfahrungen damit, aber ich habe gehört (gefährliches Halbwissen) das graue HGs ganz gut zu nutzen sind. Wenn man sie anblitzt werden sie schnell mal weiss, wenn man sie nicht anblitzt saufen sie ab. Das ganze als Papier soll ganz gut sein.

    Glückwunsch zun Studio mein Keller eignet sich aufgrund der geringen Höhe eher nicht

    just my 2 cents
    Gruß vom demotivierten Verschlussquäler

    Fuji X100 und nen bissel Canon Zeugs... - Abblenden? - Wie geht das denn?
    TTL: Testen Testen Lassen....


    Webseite - Hochzeitsblog - privater Blog
    Bilder die ich im Board Bildbesprechung gepostet habe dürfen bearbeitet und wieder hoch geladen werden.
    http://www.facebook.com/Hochzeitsemotionen


  9. Der folgende User bedankt sich bei Carsten:

    Marc (04.03.2010)

  10. #6
    Avatar von Marc
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    Danke für eure Antworten.

    Grau wäre natürlich eine Idee, spart 'ne Rolle Papier. Andererseits brauche ich dann noch einen dritten Blitz damit ich meinen Hintergrund gleichmäßig weiß bekommen.

    Habe bislang nur mit schwarzem Hintergrund gearbeitet, und mit zwei Blitzen. Deswegen lag es jetzt nahe einen schwarzen zu nehmen. Bei weißem weiß ich nicht was ich alles beim blitzen beachten muss.
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  11. #7

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    Hi,

    unbedingt Papier nehmen. Stoff nervt ohne Ende, wirft immerzu Falten, lässt sich nie ganz glatt kriegen, zieht Staub und Flusen an, hat keinen natürlichen "Schwung" für die Hohlkehle usw. Wenn das Papier ausgenudelt ist, einfach ein paar Meter abspulen und weiterfotografieren. Weiß, anthrazit und schwarz ist eine empfehlenswerte Grundausstattung. 120 cm reicht nur bei Kopf- oder Oberkörperportraits. 270 sind gut für Ganzkörperaufnahmen oder kleine Gruppen. Besonders teuer sind die Papierrollen eigentlich nicht, es lohnt sich allemal.

    Molton nehme ich nur, um einen Raum dunkel zu kriegen, z.B. als Wand zwischen Kamera und Objekt, bei Kunstreproduktionen zum Beispiel.

    Viele Grüße
    Christian

    Christian Ahrens Fotograf

  12. Der folgende User bedankt sich bei Christian Ahrens:

    Marc (14.03.2010)

  13. #8
    Avatar von Marc
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    Moin

    Dennis hat mich auf die Idee gebracht die Lastolite Hilite zu benutzen. Im besten Fall würde mich die dann einen SB sparen wenn ich einen weißen Hintergrund haben will. Farbig blitzen dürfte auch nicht das Problem sein. Aber andererseits habe ich den Platz um Blitze aufstellen zu können und auch Papierhintergrund auszurollen.

    Ich denke ich werde mit einem weißen anfangen.
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  14. #9
    Avatar von Michael Gelfert

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    Das Abraten vom Stoffhintergrund kann ich nicht nachvollziehen.
    Ich habe und verwende sowohl Stoff als auch Papier.

    Schwarzes Papier habe ich die ersten jahre meiner "Studioerfahrung" verwendet. Danach habe ich mich für Bühnenmolton entschieden (ich empfehle den schweren).
    Der große Vorteil: Man bekommt ihn in beliebiger Breite (bzw. kann den zusammennähen), also auch deutlich breiter als die etwas mageren 2,72m des normalen Papiers. Mein schwarzes HG hat gut 5m Breite.
    Falten oder Struktur sieht man bei schwarzem Stoff gar nicht, weil Falten erst dann sichtbar werden, wenn man den Stoff anstrahlt - was ja bei schwarz keinen Sinn macht.

    Schwarzes Papier ist nie "richtig" schwarz, reflektiert meist immer noch etwas und schränkt auch die Beleuchtungsmöglichkeiten ein, wenn man nicht riesig viel Platz in der Tiefe hat.
    Grau ist eine gute Alternative, der letzte Punkt gilt aber auch da.

  15. #10
    Avatar von Marc
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    Die Frage ist immer noch aktuell. Zwischendurch war ich mal für die Lastolite Hilite weil ich sie mit einem Kopf ausleuchten kann. Platz spar ich auch, aber Platz habe ich ja. Zur Zeit tendiere ich zu grau. Bin mir aber noch nicht zu 100% sicher.
    Marc.fotografiert - auf seinem Blog und auf Facebook || Nikon D700 und Carl Zeiss

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