zoz (07.08.2011)
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Benutzt einer von Euch das Smartphone für´s Geotagging?
Oder hat jemand das mal probiert?
Grüße!
Steffen
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FARBE ist nicht nur überbewertet, sie ist eine Illusion!






Hi Steffen,
ich habs mal probiert.
Für mein Samsung Galaxy habe ich GPSLogger gefunden.
Als Tool funktioniert das prima. Bei der Aufzeichnung kannst Du die Häufigkeit definieren (alle x Sekunden oder alle y Meter oder so), und Du kannst die Tracks für Google Earth (KML-Format) oder im Garmin- bzw. Standardformat (GPX) speichern lassen und direkt über USB vom Handy kopieren.
Die GPX-Version kann man dann mit dem Geosetter verarbeiten.
Problem bei der Geschichte:
Die GPS-Module in den Handys sind teilweise lausig.
Zwar ist das bei Samsung immer noch besser als beim iPhone 3GS, aber wirklich prickelnd ist es nicht. Für eine grobe Verortung im knapp 150-250 m-Raster reicht es meistens, wenn es nicht zu bewölkt ist. In der Stadt (z.B. hier in Frankfurt) klappt's oft gar nicht.
Mit WLAN-Unterstützung geht's meistens genauer, saugt aber am Akku.
Wenn ich Tracks aufzeichne, dann meist mit dem Garmin Colorado. Das hält mit Eneloops knapp 10 Stunden durch und ist wesentlich genauer als das Handy.
Gruß
Thilo
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Bilder in "Bildbesprechung" dürfen verändert werden, aber sagt mir bitte, was Ihr gemacht habt
zoz (07.08.2011)






Grueß Dich Steffen,
übers Geotagging via Smartphone kann ich nicht berichten.
Ich habe immer mit einem Datalogger gearbeitet. Etwa drei Jahre mit dem Royaltek RGM3800, seit zwei Monaten mit dem Wintec WBT202. Falls Du an meinen Erfahrungen interessiert sein solltest dann melde Dich einfach noch mal.
Tschüss
Manfred
Ihr dürft mit meinen Bildern anstellen was ihr wollt, solange ihr sie im gleichen Thread wieder hochladet.
zoz (08.08.2011)





Hi Steffen,
ich habe das Galaxy S und benutze es nicht fürs Geotagging.
ganz einfach:
Die Akkulaufzeit geht einfach rapide runter. Meiner Meinung nach nicht unbedingt brauchbar.
Fürs Geotagging nutze ich ab und an einen älteren Dell PocketPC. Der verschwindet in der Fototasche und kann den ganzen Tag aufzeichnen. Die Akkulaufzeit reicht wesentlich länger als die des Smartphone.
zoz (08.08.2011)



Servus
"Trails" am iPhone (punktgenau!), sonst habe ich immer noch den WinTec 201
zoz (08.08.2011)


Hallo Thilo,
Das mit dem lausig stimmt. Allerdings hat das nichts mit Wolken, Regen, Nebel, Schneefall oder einfach nur dem Wetter zu tun. Das hat auf GPS keinen für Endnutzer relevanten Einfluss (Sonnenstürme ausgenommen)
Leider ist dieser Aberglaube fest verwurzelt und wird gerne weiterzitiert! Hintergründe: GPS-Empfang trotz schlechtem Wetter? Stört Regen, Schnee oder Nebel?
Gruss
Seb


Nein
JaOder hat jemand das mal probiert?
Aus meiner Sicht hat das Smartphone als GPS-Logger (etwas anderes ist es beim Geotagging nicht) folgende
Vorteile:
- Man hat es (immer?) dabei.
- Teils aGPS durch WLAN-Unterstützung in urbanem Gebiet
Nachteile:
Mein Fazit
- GPS-Empfang von Handies ist oft schlechter als von speziellen Empfängern (Antenne nicht optimal verbaut, ...)
- Geringe Akku-Laufzeiten im GPS-Betrieb
- Noch geringere Laufzeiten bei WLAN-Unterstützung
- Wenn Akku leer, automatisch auch Telefon tot
- Nachträgliches Geotagging per Software (mit all seinem Mehraufwand) nötig
Ich persönlich
- gut um Geotagging kennen zu lernen ohne Geld für ein extra Gerät auszugeben
- gut als Not-Anker
- eher ungeeignet für jemanden der ernsthaft geotaggen möchte
habe GPS-fähige Nikon DSLRs (Liste aller Kameras mit GPS-Schnittstelle oder intergriertem GPS-Chip (DSLR, Mittelformat)) und spezielle Geotagger zum direkten Anschluss. Die Koordinaten (teils auch Kompass-Blickrichtung) landen direkt beim Fotografieren im EXIF-Header von RAW bzw. JPEG. Die Stromversorgung geht über den Akku der Kamera. Ich rechne mindestens 20h GPS-Dauerbetrieb + 300 Bilder pro Akku (2 Reisetage) und habe 1-2 Ersatzakkus auf Reisen dabei. Geotagger morgens an, abends aus und immer mal wieder einen Akku wechseln. Das wars.
Ich nutze Geotagging schon seit 2006. Zuerst nur auf Reisen. Mittlerweile habe ich meinen gesamten digitalen Bilderbestand (teils nachträglich von Hand und leider ultra ungenau) mit Geotags versehen. Für mich gibt es quasi keine Situation mehr, wo ich auf Geotags verzichte. Sogar bei Produktbildern kann es bei der Suche später helfen (alle Bilder die ich im Studio gemacht habe)!
Wichtig ist für mich vor allem die kartenbasierte Bildersuche: Gib mir alle Bilder die im Umkreis von x Meter von einem Punkt auf der Karte gemacht wurden (zB GeoFinder von CDFinder). Bzw die Rechtecksuche von DigiKam (mittlerweile viel weiter gediehen als in dem Video!) unter Linux: Rechteck über dem Schwarzwald und schon habe ich alle Bilder aus dem Schwarzwald.
An zweiter Stelle kommt das Reverse Geocoding. Diverse Programme ermitteln aus den GPS-Koordinaten Ländercode/Land (DE/Deutschland), Region (Baden-Württemberg) und Ort (Hüfingen). Diese Angaben landen dann, wiederum automatisch, als Schlagwörter im IPTC-Header der Bilder. (geosetter (win), HoudahGeo (Mac), Digikam (Linux)
Schon diese zwei Vorteile sind für mich genug Grund keine Bilder mehr ohne Geotags zu machen. Und mit dem Smartphone werde ich dabei nicht wirklich glücklich. Aber wie gesagt, zum Einsteigen oder Probieren ist es eine tolle Option.
Gruss
Seb
Geändert von gps-kamera.eu (10.08.2011 um 09:37 Uhr) Grund: Links zu Softwaren ergäntzt
cveith (10.08.2011), DerTrickreiche (20.08.2011), zoz (11.08.2011)




Ich benutze seit neuesten zum Geo-Tagging einen Holux M-241.
Mit Aldi-Batterien (getestet) läuft der 14h und er braucht nur eine davon.
Das nachträgliche Einfügen der Geo-Daten hab ich (ebenfalls mit Linux) automatisiert.
Ich bin allerdings noch recht neu in der Materie, und im kommenden Urlaub (im September) muss sich das ganze zum ersten mal bewähren.
Bei foto-im-pott.de gibts inzwischen sogar eine Karten-Ansicht im Forum, wenn das Bild über die entsprechenden Daten verfügt.
Bsp.: foto-im-pott.de - Forum des Foto-Stammtisch im Ruhrgebiet • Thema anzeigen - GPS und "drive-by-shooting"
Leider wird das noch nicht besonders intensiv genutzt, da die meisten diese tolle Möglichkeit bisher noch nicht entdeckt haben.
Um "auf den Geschmack" zu kommen, reicht zunächst sicher ein Smartphone....auf Dauer wird man damit wohl nicht glücklich. (Stromverbrauch!)
Gruss
Harry
Geändert von DerTrickreiche (20.08.2011 um 01:08 Uhr)






Damals hatten mich die Berichte davon abgehalten mir extra ein Smartphone zu kaufen um damit Geotagging zu betreiben.
Jetzt ist aber seit kurzem (aus anderen Gründen) doch ein Smartphone hier und ich bin über die bisher sehr kurze Erfahrung damit doch positiv überrascht, wobei es noch viel zu früh ist ein abschließendes Urteil zu fällen.
Es handelt sich um ein Android Gerät (Motorola Defy+) und ich habe mir für Geotaggin die App gps4cam geholt.
Diese gibt es wohl schon länger fürs iphone und seit kurzem in einer beta Version auch für Android.
Das außergewöhnliche an dieser App ist wie sie die Geo Daten "überträgt". Am Ende einer Tour gibt sie ein (oder wenn nötig mehrere) Pixelcodefelder auf dem Display aus die man abfotografiert.
Dieses abstrus und irgendwie überkommen wirkende Verfahren löst aber zwei Probleme: zum einen bekommt man die Geo-Daten ohne Computer auf die Speicherkarte mit den Bildern zu denen sie gehören. Zum anderen synchronisiert man dadurch automatisch die internen Uhren von Handy und Kamera. Das soll sogar dann funktionieren wenn man während des Tracks durch mehrere Zeitzonen gekommen ist, wenn man die Kamerauhr nicht unterwegs verstellt!
Ein Tool welches es für Mac und Windows gibt, arbeitet dann die Geodaten voll automatisch in die RAW files ein. Das kann man z.B. beim Kopieren der Bilder von der Speicherkarte machen, aber natürlich auch später.
Die Genauigkeit fand ich bei meinem ersten Test sehr gut, das war im offen Gelände und im Wald und noch nicht all zu lang, so dass ich zur Genauigkeit in der Stadt und zur Ausdauer des Akkus noch nicht wirklich was sagen kann...
Ich werde demnächst hoffentlich auch dazu was berichten können...
Grüße!
Steffen
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Oliver78 (05.12.2011)




