elastico (14.02.2011)
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Liebe Leute,
ich hoffe, Ihr könnt mir hier ein wenig auf die Sprünge helfen:
Es geht darum, Videos in HD zu drehen, die 3 und mehr Stunden am Stück lang sein werden.
Es handelt sich dabei inhaltlich eher um eine technische Anwendung, genauer Dokumentation.
Dabei ist aber durchaus die Bildqualität von Interesse. Es soll in HD gefilmt werden.
Zudem soll die Aufnahme auch bei schwachem Licht, z.B. Kerzenlicht, möglich sein, ohne völlig im
Rauschen unterzugehen.
Die Aufnahme von Einzelbildern sollte auch möglich sein, nicht nur als Frames später aus dem Videomaterial.
Kann man das besser mit einer HD-Video-Kamera oder einer DSLR mit Video-Funktion bewerkstelligen?
Ich freute mich sehr über Eure Vorschläge und Erfahrungsberichte in diesem Bereich!
Grüße,
Hans






Ich kann nur meine 7D und die HD-Cam meines Vaters vergleichen, da gewinnt der Recorder gegen die DSLR wegen des AF. Brauchst Du den nicht, ist sicher die Cam mit den entsprechenden Linsen die bessere Wahl!
Du kannst noch mit zusätzlichem LED-Licht gegen das Rauschen arbeiten![]()
Gruß vom demotivierten Verschlussquäler
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Also im Bereich der Möglichkeiten bei wenig Licht schlägt jede dSLR-Lösung die CamCorder-Fraktion um Längen. Um vergleichbare Aufnahmen mit einem CamCorder zu bekommen müsstest Du sehr viel mehr investieren befürchte ich. Du kannst bei der dSLR auch viele Optiken nutzen (Fischauge, Weitwinkel, Tele, Tilt/Shift, ...) und das Motiv sehr viel besser freistellen.
Bei Canon/Nikon musst Du halt Kompromisse im AF-Bereich eingehen (manuell ist da besser).
Bei Sony NEX und im FourThirds-Bereich gibt es aber auch schon Angebote mit speziellen Optiken, die dann einen leisen AF (und stufenlose Blende?) erlauben.
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Moin Carsten,
Dank für den Input! Allerdings habe ich mit DSLRs das Problem, dass ich m.W. keine 3 Stunden am Stück filmen kann. Sowohl bei
den Canons als auch den Nikons finde ich in den Anleitungen die Angabe, dass eine Aufnahme nur ca. 20 - 30 Minuten lang sein kann.
Das ist leider für die genannte Anwendung viel zu wenig und manuelles Nachstarten beim Ende eines Clips kommt nicht in Frage.
LEDs fallen aus, es muss mit AL gearbeitet werden.
Grüße,
Hans
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Moin elastico,
ich werde in diese Richtung auch noch einmal recherchieren, danke für die Hinweise.
Bei meiner mFT Olympus E-P2 gibt es allerdings ein entsprechendes Limit auch. Bei einer HD-Aufnahme (1280 x 720) stoppt die Aufnahme automatisch nach rund 7 Minuten und man müsste manuell die nächste starten.
Viele Grüße,
Hans





Auch dort scheint es ein für die o.g. Anwendung zu knappes Limit bei der Aufzeichungslänge zu geben, Zitat aus dem Handbuch der "großen" NEX:
"Continuous recording is possible for approximately 29 minutes."
So scheint es mir, dass derzeit an HD-Camcordern kein Weg vorbei geht. Danke noch mal für Eure Anregungen!
Grüße,
Hans
elastico (14.02.2011)
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Es scheint ein generelles Problem der DSLRs zu sein.
Ich kann da nur über die Alpha A55 schreiben, da ich mir die genaustens angeschaut hatte, bevor ich mich doch für Nikon entschieden hatte.
Bei der A55 sind es 2 Probleme, die zu der Beschänkung führen:
1. Dateiformat: Es geht nur FAT(32) und somit ist bei 4,x GB Schluss.
2. Hitzeproblem. Dies kann man verbessern, wenn man (bei der A55) den internen Stabi ausschaltet.
Interessanter Weise reichen ein paar Sek. Pause und man kann weiterfilmen.
Scheinbar kühlen die Schaltkreise entsprechend schnell ab. Das man dann auch ne neue Datei anlegt ist klar und behebt damit das 4,x GB Limit.
Falls du mit 2-3 sek Cooldown leben kannst und vor allem auch technisch realisieren, dann sind die DSLRs noch nicht vom Tisch.
Ich würde dann zur A33 oder A55 raten, da diese 1. gutes HighISO haben (ist ja wichtig für dich) und durch den halbdurchlässigen Spiegel auch ein sehr guten AF beim Filmen (zumindest die A55), falls du sie mal "normal" nutzen möchtest.