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[Tutorial] Bildverwaltung mit Aperture

Dieses Thema im Forum "Tutorials" wurde erstellt von Mark, 16. Juli 2008.

  1. Mark

    Mark Administrator

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    Einige von Euch werden es verfolgt haben: meine ständigen Wechsel zwischen Apple iPhoto und Apple Aperture, zurück zu iPhoto, einen Ausflug zu Adobe LightRoom wieder zurück zu iPhoto, und jetzt schliesslich und endlich zu Apples Aperture.

    Hier nun meine ganz persönlichen Gründe, warum ich mich zur Verwaltung meiner Bilder für Aperture entschieden habe:

    <strong>1.) Die übersichtliche Oberfläche:</strong>

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/vollbild.jpg" alt="vollbild.jpg" title="vollbild.jpg" border="1" height="313" width="500" />

    Die Oberfläche gibt mir genau all die Möglichkeiten, die ich brauche, und ist dabei besonders übersichtlich angeordnet - wenn man nach einiger Zeit das System und das Customizing der Oberfläche verstanden hat. Besonders hervorzuheben ist die wunderbare Vollbilddarstellung (hier im Bild), die den Fotografen wirklich komplett mit seinen Bildern von der digitalen Aussenwelt abschottet. Wunderbar.

    <strong>2.) Anzeigemöglichkeiten</strong>

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/anzeige.jpg" alt="anzeige.jpg" title="anzeige.jpg" border="1" height="104" width="500" />

    Man kann sich wunderbar in Aperture ein eigenes "Anzeigeschema" erstellen, um die EXIF-Informationen unter den entsprechenden Bildern angezeigt zu bekommen, die auch interessieren. Eine Funktion, die ich bisher in keinem anderen Tool so schön strukturiert gesehen habe, und die in iPhoto fast unmöglich ist.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/mymetadata.jpg" alt="mymetadata.jpg" title="mymetadata.jpg" border="1" height="358" width="500" />

    <strong>3.) Personalisierung</strong>

    Nicht nur die Oberfläche lässt sich einfach nach eigenen Wünschen und Vorlieben einstellen. Metadaten lassen sich einfach an persönliche Wünsche anpassen

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/personalmeta.jpg" alt="personalmeta.jpg" title="personalmeta.jpg" border="1" height="945" width="398" />

    Und auch ein persönliches Namensschema lässt sich entwickeln. So kann man beispielsweise ein Schema entwickeln, das<strong><em> Iitialen_Datum_Uhrzeit_Dateiname.JPG</em></strong> heisst. Einmal angelegt, steht das Schema immer zur Verfügung - beim neuen Import von Bilder, aber auch beim Export von bereits vorhandenen Bildern aus der Library heraus.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/personalnames.jpg" alt="personalnames.jpg" title="personalnames.jpg" border="1" height="271" width="405" />

    <strong>4.) Verschlagwortung</strong>

    Wohl die Königsdisziplin von Aperture. Einfach lassen sich eigene Schlagwortbäume erstellen. Schlagwörter werden auch vererbt. Legt man beispielsweise eine Kategorie <em>Architektur</em> an, darunter <em>Flughäfen</em>, dann <em>Flughafen München</em>, und vergibt das Schlagwort <em>Flughafen München</em> für ein Bild, so lassen sich die Bilder auch finden, wenn man nur nach <em>Architektur</em> sucht.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schlagworte2.jpg" alt="schlagworte2.jpg" title="schlagworte2.jpg" border="1" height="672" width="500" />

    Diese Schlagworte lasen sich auch nach Belieben auf Schaltflächen legen, so dass man per Knopfdruck verschlagworten kann

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schlagworte.jpg" alt="schlagworte.jpg" title="schlagworte.jpg" border="1" height="86" width="500" />

    <strong>5.) Arbeiten mit der Tastatur</strong>

    Auch hier ist Aperture ganz auf Effektivität getrimmt. Nahezu alle Funktionen lassen sich schnell mit der Tastatur bedienen.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/tastatur.jpg" alt="tastatur.jpg" title="tastatur.jpg" border="1" height="298" width="500" />

    So kann man beispielsweise extrem schnell seine Bilder bewerten und (aus-) Sortieren. Die Zahlen 1-5 gedrückt und man hat Bewertungssterne vergeben. Die Zahl 9 sortiert ein Bild aus. Es wird nicht endgültig gelöscht, aber nicht mehr angezeigt.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/bewertungstasten.jpg" alt="bewertungstasten.jpg" title="bewertungstasten.jpg" border="1" height="83" width="500" />

    Das Resultat der Bewertungen kann man sofort in der Library erkennen.

    <strong>6.) Intelligente Alben</strong>

    Mit den intelligenten Alben lassen sich die genannten Funktionen toll verbinden, so kann man beispielsweise ein intelligentes Album (wie in iTunes) anlegen, das automatisch alle Bilder beinhaltet, welche zum Beispiel das Schlagwort <em>Architektur</em> und 4-5 Sterne bekommen haben. So findet man schnell die besten Architekturbilder in der gesamten Library.

    <strong>7.) Bildbearbeitung</strong>

    Schnell und einfach lassen sich Bilder im Bearbeitungsmodus verändern.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schwebepalette.jpg" alt="schwebepalette.jpg" title="schwebepalette.jpg" border="1" height="957" width="500" />

    Mein Lieblingsregler ist hier "Lebendigkeit" - Bilder wirken wie der Name schon sagt einfach lebendiger. Diese Einstellung lässt sich (wie alle anderen auch) natürlich auch als Preset definieren. So kann man beispielsweise automatisiert alle Bilder mit etwas mehr Lebendigkeit versehen und / oder Nachschärfen etc.

    8<strong>.) Export-Plugins</strong>

    Schon in Aperture 2.0 liessen sich viele Erweiterungen installieren, so beispielsweise Border FX oder der Export in verschiedene Web - Galerien, wie "Gallery 2.0" oder auch direkt nach .Mac.

    <em><img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/exportfilter.jpg" alt="exportfilter.jpg" title="exportfilter.jpg" border="1" height="384" width="500" /></em>

    Mit Aperture 2.1 werden sicher schon bald viele weitere Plugins zur Verfügung stehen. Bereits angekündigt wurde beispielsweise "NoiseNinja" zur Reduktion von Bildrauschen.

    <strong>9.) Printpresets</strong>

    Wer kennt das nicht - mal schnell ein optimales Bild ausdrucken - aber wie waren nochmal meine Einstellungen beim letzten mal? In Aperture lassen sich einfach Print-Presets abspeichern - diese stehen dann einfach per Mausclick beim nächsten Druck zur Verfügung. Sowohl für verschiedene Einzelbilder (bei mir <em>10x15 optimal</em> und <em>20x30 optimal</em>) - es lassen sich aber auch hervorragende Presets für den Ausdruck von "Kontaktbögen" einstellen. Wer das noch aus der anaogen Fotografie kennt, wird die Funktion lieben.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/printpresets.jpg" alt="printpresets.jpg" title="printpresets.jpg" border="1" height="331" width="500" />

    <strong>10.) Backup</strong>

    Last but not least lässt sichmit Aperture schnell und einfach ein Backup-Konzept erstellen. Wer also der beliebten TimeMachine doch nicht zu 100% traut, der kann hier ein oder mehere weitere Backups seiner Library auf externe Platten erstellen. Bei der nächsten Aktualisierung werden nur die Änderungen gesichert.

    <img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/backup.jpg" alt="backup.jpg" title="backup.jpg" border="1" height="205" width="432" />

    <strong>canikon - Fazit:</strong>

    Wenn man sich erstmal an Aperture gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Die vielen persönlichen Einstellungen machen aus einem Standardprodukt schnell eine auf die persönlichen Wünsche ausgelegte Bilderverwaltung. Zugegeben, die Eingewöhnung und die persönlichen Einstellungen brauchen Zeit. Vieles entdeckt man erst mit der Zeit, einige Funktionen erschliessen sich auch nicht sofort. Spätestens jedoch mit der aktuellen Version 2.1 ist Apple hier mit Aperture aber ein wirklich professionelles Tool gelungen, auf das man bei der täglichen Arbeit mit Bildern nie mehr verzichten will. Der Preis von 199,- Euro geht für den Funktionsumfang vollkommen in Ordnung.

    <strong>Tipp: </strong>Lasst Euch Zeit und gebt nicht so schnell auf!
     
  2. SebiH

    SebiH canikon Mitglied

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    danke für die arbeit und mühe mit dem tutorial!

    mich würden allerdings speziell die vorteile gegenüber lightroom interessieren. die sehe ich nämlich nicht. eher vorteile in der entwicklungsumgebung von LR... die meisten features (wenn nich alle), die du hier beschreibst, kann LR auch :)
    Lg,
    Sebi

    edit: außer die "verschlagwortung" ;), die scheint mir deutlich besser zu sein!
     
  3. Mark

    Mark Administrator

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    Gerne. Hab es wieder herausgekramt (Piet und ich räumen grad die Seite auf). Es stammt aus meiner Zeit der diversen Wechsel von iphoto über LightRoom zu Aperture. In der Entwicklung und speziell bei Presets hat LR deutlich die Nase vorn. Ich maaaaag APT aber sooo gern!!
     
  4. Sun

    Sun Aktiver canikon

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    Danke für deine Arbeit.
    Ich habe auch beide Programme auf dem Rechner. Lightroom seit Anfang an und soweit auch schon eingearbeitet. Mit Aperture werde ich nicht wirklich warm, obwohl es mich immer wieder reizt, darin zu stöbern. Aber wenn es um ernsthafte Bearbeitung geht, greife ich zu Lightroom. Irgendwie ist es so, als wenn ich in Aperture nicht so den Überblick habe. Vielleicht würde mal ein richtig gutes und ausführliches Video Tut helfen.

    Mein Workflow in Lightroom sieht folgendermassen aus:


    • Bilder importieren
    • Grobe Auswahl mit Farbe (zB. Rot)kennzeichnen
    • Bilder, die Entwickelt werden kommem in die Schnellansicht (Taste B)
    • von dieser Schnellansicht erstelle ich eine Kollektion mit aussagekräftigem Namen
    • Endgültige Bearbeitung
    • Export
    Druck und Webgalerie aus der Kollektion ist dann nur noch ein Mausklick entfernt.

    In Aperture suche ich mühsam diese Schritte :(
     
  5. Pfotegrafie

    Pfotegrafie canikon Mitglied

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    Das Thema ist zwar alt ... aber ..

    Für mich die Vorteile sind in Aperture das der Pinsel einfach empfindlicher ist - das ich Gradationskurve - Tonwerte etc etc hinzufügen kann - wegpinseln - draufpinseln kann - alles das Kann LR seit Jahren nicht. Auch brauch ich nicht lange rumpinseln in AP um Beispielsweise eine Hintergrundfarbe komplett zu ändern (hab ich gerade im LR Tutorial beim stöbern gesehen, es war aktuell)
    Auch die Verwaltung ist übersichtlicher und auch der Vollbildmodus ist einfach schöner zu händeln - nichts mit umherklappen der Register damit ich endlich ein Vollbildmodus hab.

    Es hat sicher auch Nachteile zb. ist zum Verzerren noch nichts in AP vorhanden. Oder auch kein Verlaufsfilter. Für mich pers. Brauch ich beides nicht. A ich fotografiere keine oder kaum Gebäude und B Verlaufsfilter sieht oft nach Einheitsbrei aus, wie auch die ganzen Presets in LR. AP Presets kann man übereinander stapeln wenn man möchte oder auch verändern ohne viel umher zu speichern etc.

    Noch ein Nachtteil von AP - man muss sich einfach mehr mit dem Programm beschäftigen. Aber es lohnt sich. Ach ja ... und vor allem nicht beeinflussen lassen das es noch nicht AP 4 heisst. Es wird dennoch immer fleissig
    geupdatet und es kommen erneurungen hinzu .. nicht nur eben mal wie meist bei LR ein Camera RAW update. AP 4 würde auch nur heißen - Geld ausgeben, von daher kann Apple bei AP 3 ruhig bleiben solange es immer
    weiter ausgebaut wird - kostenlos.

    Vorteile gibt es sicher noch viel mehr.. aber ich will hier auch keine Werbung machen - Am Ende ist das Programm richtig für einen mit dem der Mensch vor dem Monitor am besten zurecht kommt.
     
  6. Gerha

    Gerha canikon Mitglied

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