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Endlich mal echte Kunst!

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von MadDog J, 11. November 2007.

  1. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    es ist endlich an der Zeit, eine umfassende Retrospektive der Kunst der ersten Jahre des 21.Jh zu veröffentlichen.
    Ja, gestehen wir es uns ein, vieles hatten wir anders erwartet.
    Deswegen ist mein Beitrag zur Documenta 08, dieser schon in Galerien als Klassiker angekündigte Gegenentwurf zu einer Gesellschaftlichen Blockadehaltung im Rahmen neokonservativer Sozialliberalität, oder war es Sozialkonservative Neoliberalität ... huuuch ich komm da immer durcheinander ...
    Also ein Gegenentwurf von so tiefer Aussage -
    "Käsebrötchen!"
    Ja, mir ist klar, das ist Provokation in purer Aktionskunst. Sicher werden unverständige Snobs eine billig erheischte Aussage zu Überfluß und Hunger in der 3. Welt hinein interprätieren. So einfach macht es sich das Künsterensemble um den "style-nouveau-provocant-artist - formerly known as MadDog J" nicht!
    Nein die Gesellschaft, Essenz des Lebenswirkens der Menschengruppen Kunstgewerke, konzentriert in einem Käsebrötchen, das den Erwartungen des 21.Jh gerade nach den Wirrnissen des 20. eben doch nicht standhält.

    Und wer jetzt meint, "eh alder, dat is en Fleischsalatbrötchen" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
    Prosecopröstchen und schüssilein - bis zur nächsten Werkschau
     

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    #1 MadDog J, 11. November 2007
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2008
  2. Mark

    Mark Administrator

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    Beim Lesen dieses Freds wird mir eines klar - der einzig wa(h)re Künstler ist der MadDOG!!!
     
  3. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,

    es ist vornehme Aufgabe der "Peace-Performance-Art" anderen Kulturen Raum zu schaffen und für Toleranz zu werben. Dehalb möchte ich - "style-nouveau-provocant-artist - formerly known as MadDog J" - dieses aus abbildender Kunst und Wortakrobatik performte Werk auch klar benennen.

    Frieden in der Südsee

    Einst packte frohgemut und stolz die Fabrikantenwitwe Braune
    Ne Tasche und nen Rucksack voll und denkt in einer Laune
    "Ach nehm ich mir doch mal die Zeit, vergleiche schnell die Preise!
    Und nehme Sack und Pack auf mich und mach mich auf die Reise!"

    Ein Angebot das günstig klingt, ein Südseeabendteuer
    So mit Folklore und Kultur und Abends Lagerfeuer
    Gedacht, gesagt, getan, gebucht: "per Flugzeug, Schiff und Dshunke;
    Pauschalhotel mit Vollpension; Begrüßungs-Schluck zum Trunke"

    Ein jeder hier Erholung sucht und schönste Urlaubswonne
    Da bricht die Katastrophe los, bei warmer Tropensonne.
    Frau Braune, vornehm und von Stand und alle Maßen reinlich,
    Die findet´s Südseevolk zu braun ... und nackt!!! "Ach Gott! Wie peinlich!"

    Es wird gemeckert, wird genörgelt, es wird terrorisiert.
    Zufrieden wirkt sie wirklich nur, wenn sie den Pagen schickaniert.
    Die Dörfer klein, die Kinder laut, die Leute alle blöde!
    Der Tempel doof, das Essen schlecht und die Kultur ganz öde!

    Es naht der letzte Abend nun, ein Volksfest mit Getanze.
    Im Dorf jedoch bei Schummerlicht, greift jemand eine Lanze.
    "Ach Gott, was ist mir düselig!" Frau Braune grad noch denkt
    "Und warum hat der Page mir andauernd nachgeschenkt??"

    Die Reisegruppe ist nun fort und Frieden kehrt zurück.
    Des Pagen Freunde schlafen satt und grinsen voller Glück.
    Im kalten Deutschland heult ein Hund allein in einem Haus
    Im Südseedorf leert man derweil die Essensreste aus ....

    (Peace Performance Art Picture)

    Und wer jetzt meint, "eh alder dat is en Schüttelreim - tätääää" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
    Prosecopröstchen und schüssilein - bis zur nächsten Werkschau
     

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  4. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    "the drinking performance artist - formerly known as MadDog J" wagt sich heute in völlig neue Grenzbereiche der alkophilen Kunst. Wie wir alle wissen ist die Bewertung der Beteutung der Menschheit mit klarem Verstand schon in fast zu verzweifelnder Vielzahl durch Philosophen, Künstler und Theologen geschehen. Aber die Frage bleibt ...: Was ist der Mensch?
    Und so suche ich in halsbrecherischem Wagemut die Antwort aller Fragen in ´79-er Martini mit einer gefüllten Olive meines guten Freundes von der Orient-Leckereien Abteilung aussen Supermarkt (dessen Lebensweisheit fließt über seine Hände in die Olive und wird hoffentlich vom Alkohol des Martini esseziell gelöst und mir in die Blutbahn osmositiert oder war das assebilimilisiert - ach diese komplizierten Begriffe ...) .
    Und eins - und schluck - "hicks, puhh" warm und lecker so auf nüschernen Margen
    und tschwei und wech - "hmpsss - bäuerchen - hihi"
    drei und stschüss - zwei könn kein Schakd spiehln - "bähhrghlrupls"
    Kopeldopf schpiehlt manze vieaht - miehlt schna vu ziert ... also nu vier und schlugg
    sooo erst mal - "hicks" - wirggen lassn, "puhhh"

    gesse komms, "hulks, brharg" ne gezze also:

    Der Mentsch, is , also er is, "uprs" , wie die Olive im Maddini drinnen - genau.
    Eigentschliz ein ungnießbarer hardter Kern umgebbn von ölig schmierigem Biozeugs.
    Ausgepresst und verwertet von die kaptalissische böse Großekonzerne.
    Wenn aber, und falss es midden lecker Paprikafüllung leckerisiert is, daaaaann - "hicks" - isas anders.
    Ununun in Alklolol isser Mensch, die Oliveh, die Menschlive szozusagn, ein Gleichnissilein auf, puhhh binnsch müde ... aloah "urps" .. also umgeben von Allolo is das lecker, sooo!

    Und wer jetzt meint, "eh alder dat is veruchteilenswerten alloholisierten Gedankengut - hicks" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
    Prosecopröstchen und schüssilein - bis zur nächsten Werkschau
     

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  5. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    wegen der strengen Auflagen zum Jugendschutz in der Kunst muß ich folgende Gegendarstellung veröffentlichen.
    Der vorige Artikel darf nicht von Jugendlichen unter 16 gelesen werden und von Jugendlichen über 16 und unter 18 nur einmal am Tag und nur in Begleitung Erwachsener.
    Die alkophile Kunst wird als eigenständige Kunstform trotz erweitertem Erkenntisgewinn nicht offiziell anerkannt :'( (leider ebensowenig wie Haschmalerei: bei der versucht wird, die Farben, die man sieht nachzumischen; und Fugu-Synkopen: extrem schnell und dicht komponierte Musik nach dem Genuß von Kugelfisch, da man nicht weiß, ob die nächste Note die letzte ist)

    denne Prosecoprö ... ach nee: stilles Wasserpröstchen ... J
     
  6. Anonym041

    Anonym041 Guest

    Maddog J, Du hattest mich gebeten hier mal rein zu sehen ... habe ich gemacht ... aber ich schreib nix dazu - ok?

    An diesem Thread konnte sicher ne ganze Psyschologie Uni Ihre Absolventen 10 Jahre Lang Diplome schreiben lassen ..... Aua ....

    Ich gehe wieder in die Technik Threads rüber .... *flitzundweg*
     
  7. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    dieses Forum ist ein Ort toleranten geistigen Austausches. 5D Jünger respektieren analogeZelluloidbrenner, Bayuware und Nordic "(f)-reden" friedlich miteinander, der Metalhead und der UmtsUmtsUmts-Liebhaber tauschen sich im CD Fred aus.

    Aber eines kann "the special investigations performance artist - formerly known as MadDog J" nicht durchgehen lassen. Lügen!!! Glatte Fälschungen der Geschichte zu Lasten der Wahrheit das geht so nicht! (ok leicht gebogen im Prisma meiner spektralen literaten Recherche aber ...)

    Ein Fall übelster von Selbstlob triefender abendländischer Schundliteratur sind die drei Machwerke des ach so berühmten und in jedem Geschichtsbuch vorkommenden Bergsteigeridols "Sir" Hedmund Illary. Die Werke "Unmögliches kenne ich nicht - Meine Erstbesteigung des Mt.Underberg", "Gott am Nächsten - Philosopie eines Erfolgsbergsteigers" und "Ich und die Queen - eine kritische Abrechnung mit der Academy" dürfen nach meiner Recherche nicht mehr als seriöse Quellen der Geschichtsschreibung heran gezogen werden. Es war alles ganz anders - und zwar so:

    Schon zu Beginn der Kampagne stellte sich die Menschen verachtende Behandlung des treuen Sherpas Machma Hinda in den Büchern so dar, Zitat:"Die schwierige Querung der Wüste Seramis mit einfachsten Mitteln verzögerte sich immer wieder, da Machma Hinda leider durch einfachste Trägertätigkeiten überfordert schien." Die Enkel Machma Hinda´s haben uns berichtet, dass Ihr geschundener Großvater die Geschichte wie in Bild 1 zu sehen geschildert hat. Nun ja, Zeugen gab es kaum, ein Yak, ein Yeti und zwei, drei Aasgeier. Wir konnten aber auffälllige Besuche im Autohaus von Matkandu und Überweisungen an die einzige Tankstelle von Penal nachweisen - ha, Illary, Du glaubst Dich in Sicherheit - wart nur ab!! *Paket*
    Die Academy, selber nicht grade als sensibel im Umgang mit Naturvölkern bekannt (erst fotografieren, umbringen, konservieren! dann fragen!) wagte die Darstellung der Begegnung mit dem Yeti kritisch zu hinterfragen. Illary: " ... die schrecklichsten Minuten im Angesichts des Schreckens der Gebirge. Der Yeti bedrohte uns fürchterlich mit Zähnen, Pranken und ich konnte Machma Hinda nur unter Einsatz meines eigenen Lebens mit einem Cocktailkirschen-Pickser vor dem sicheren Tod bewahren." Machma Hinda, der einige Brocken Yeti spach, schilderte die Sache völlig anders "Yeti hieß uns herzlich am Fuße des Mt.Underberg willkommen und bot uns eine Schale heiße Yak-Milch mit Honig an." Urenkel des Yeti zeigten unserem Recherche Team eine alte Höhlenzeichnung Ihres Ahnen, die die in Bild 2 nachgestellte Version glaubhaft bestätigt. :mappe:
    "... Dramatische Momente bei der Besteigung, mit Mühe und unter Strapazen fand ich etwas Schutz vor dem Eissturm in meinem notdürftigen Basislager" - Illary Du Lügner! Machma Hinda mußte alles hochschleppen, Rosa-Kuschel-Bett, Hausbar mit Markenschnaps und einen Whirlpool mit leichtbekleideten Maseusen. Wir haben die jetzt 97-jährige Frau gefunden - die hat Dein Muttermal am Ar... genau beschrieben! Bild 3 - überführt Dich - Lustmolch! *police*
    Zum Schluß Bild 4, die dreisteste Lüge - Zitat:" ... und schließlich erklomm ich als erster Mensch über die gefürchtete Südwand den Gipfel des Mt.Underberg." Pha - Machma Hinda hat Deinen fetten weißen Wohlstandshintern da raufgewuchtet! Den Krankenhausaufenthalt wegen seines Bandscheibenvorfalls hast Du nichtmal bezahlt! Illary gestehe! Und gib den Bergsteiger-Nobelpreis zurück!

    Und wer jetzt meint, "eh alder im Hochgebirge gewesen? Sauerstoffmangel? Hallus?? " ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
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    #7 MadDog J, 30. Dezember 2007
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2008
  8. Piet

    Piet Administrator
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    Ach MadDog, wo nimmst Du bloß immer das ganze Gedankenzeuch's her? *Tränenwegwisch* Matkandu... Muahaha... *Heul*

    Ich hab's immer gewusst! Der Edmund, äh, ich meine Hedmund, der Lügner. *azn*
     
  9. Mark

    Mark Administrator

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    Machma Hinda!!! MEIN GOTT MadDog, Du hast sie echt nicht alle. WELTKLASSE!!!!
     
  10. Juan

    Juan canikon Mitglied

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    Oh Mann MadDog J!!!
    Ab und zu ist deine Lektüre, fuer jemanden der wie ich seit gut 20 Jahren unter Spanier lebt, etwas schwer verdaulich, aber geil,...weiter so :D LOL

    Gruss Juan
     
  11. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    wer kennt nicht die Bezeichnung Seebär? Weites Meer, groß, behaart, stark und keinesfalls zu veralbern sonst gibts was mit der Planke vorn Kopp oder kielholen!
    Woher kommt aber diese Bezeichnung "Seebär"? "the nautic legends live performing artist - formerly known as MadDog J" hat keine Kosten und Mühen gescheut und ist dieser Frage nachgegangen.
    Nach jahrelanger Recherche habe ich eine tragische, dramatische und auch sehr gewalttätige Legende in alten Schriften gefunden und den Ort an dem alles geschah. Ich habe an Orginalschauplätzen gedreht und CGI Effekts genutzt gegen die JurasicPark wie Kindergeburtstag wirkt. Seid gewarnt - nichts für schwache Gemüter! Hier also die Legende vom Seebären:

    Vor langer Zeit siedelte an der Küste eine fleißige Gemeinschaft von Seefahrern. Sie hatten sich der Seefahrt zur Jagd auf echte lebendige Seebären gewidmet. Ständig legten am Kai die Trawler mit den erlegten Meerestieren an. Sie jagten einfach alles - egal ob Jungtiere oder große und ausgewachsene (Bild 1) Ständig rauchte der Schlot der allmächtigen Konservenfabrik. "Der Markt will unsere Produkte! Wir müssen das so tun! Das ist Tradition!" , sagten sie immer.
    Ja, sie machten nicht einmal vor dem seltensten Seebären aus fernen Gewässern halt. Auch wenn die einheimischen protestierten als Bild 2 in den Zeitungen um die Welt ging, egal "zu wissenschaftlichen Zwecken" wurde er gejagt und erlegt. Zufall nur, das die Fabrik weiter arbeitete als sein nichts geschehen ...

    Sie trieben es immer arger und kein Ozean war sicher, kein Seebär entging ihren Harpunen. Und einmal gelang der größte Coup und Frevel. Sie fingen ein kleines lebendiges Seebärbaby. Am späten Abend nach dem das Jagdschiff angelegt hatte, wurde die grauenvollste Zeremonie die man sich vorstellen kann gefeiert. Sie stellten das kleine Geschöpf, getrennt von seiner Mama, allein umgeben von einer johlenden und gröhlenden Menge betrunkenen Seemobs auf dem Jahrmarkt aus. Einzig ein, schon seit seiner Kindheit wegen des andersartigen grünen Fells als "Grünfrieder" verhöhnter, Sonderling protestierte.
    "Das ist nicht recht! Wir dürfen das nicht tun! Wir werden noch schlimm enden! Seebären müssen wir nicht töten und zu Dosenfleisch zerhächseln!" Den letzten Satz quitierten sie wütend, indem sie ihn kopfüber in eine Tomatenalgenfrucht steckten und riefen: "Wenn du wieder loskommen willst, friss dich doch durch dein Grünfutter - hahahah ... Seebärenfreund, verdammter!" (Bild3)

    Und es kam wie es (Bild4) kommen mußte. Ach hätten sie doch die Seebären wirklich einmal erforscht, so wie sie es der Welt immer vorlogen. Dann hätten sie erfahren können, dass Angst und Trauer zu einem Hormonschub führen. Bei Babys setzt das zum Schutz vor Räubern ein beschleunigtes Wachstum in gang. Ein sehr beschleunigtes Wachstum ... Es brach die Katastrohphe über die Gemeinschaft herein. Kirche, Fabrik, Hafen und die Flotte wurden vom vor Wut rasenden Seebären vernichtet. Viele kamen um. Sie ertranken oder wurden in den zerstörten Gebäuden zerquetscht - wie Dosenfleisch, eine grausame Ironie des Schicksals.

    Jahr um Jahr vergingen und alle mieden den Ort. Die die mit dem nackten Leben davon gekommen waren, verschwiegen ihre unseelige Rolle in dieser Tragödie. So blieb letztlich nur eine Legende, die wir hier für Sie sehr geehrter Kunstfreund zur steten Mahnung zum sorgsamen Umgang mit den Geschöpfen des Meeres offenbart haben.

    Und wer jetzt meint, "eh alder dat is Seemannsgarn und Ökopanikmache - Blödsinn!" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
    Prosecopröstchen und schüssilein - bis zur nächsten Werkschau
     

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  12. Mark

    Mark Administrator

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    Manchmal mache ich mir wirklich Sorgen. Um die Bären. Und so. :eek:
     
  13. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    ich bin ja einiges gewöhnt und die Kritik auf "Die Legende vom Seebären" erwartete ich zwischen Pulitzer-Preis und Ranitzkiverriss, ich bekam Lob:"endlich mal einer der kritische Themen anspricht!" bis zu Hass: "Friss Gras! Seebären-Fi..ende Ökoschwuchtel!" die ganze Palette. Aber das ich in einer so tragischen Angelegenheit noch einmal nach Seetown gerufen wurde, konnte auch ich nicht erahnen.
    Was war passiert? Der Polizeipräsident persönlich bat mich, von den überzeugenden Ergebnissen der FußballerDosenWurstAffäre, der ObjektivFingerShredderKrise und von der QuitscheentchenErmittlung beeindruckt, nun den Mord am Darsteller des "Grünfriedel" aufzuklären.

    Als "the very special investigation live performance artist - formerly known as MadDog J" dort eintraf, war für den lokalen Mob, die Zeitungen (sie machten mit Bild 1 auf) und die örtliche Polizei alles klar. Die hatten mit zwei arbeitslosen Bastweihnachststernen, die betrunken in der Nähe des Tatorts rumlungerten, die perfekten Verdächtigen. Die armen Kerle waren in der Hoffnung auf eine Festanstellung sofort nach der Feier von der gewissenlosen Zeitarbeitsfirma "wegoptimiert" worden und hatten sich frustriert zugeschüttet. Mich machte stutzig, dass Weihnachtssterne im allgemeinen keine Seebären-Harpunen (wie die Mordwaffe) bester Qualität verwenden. Die hätten sie sofort gegen billigen Fusel eingetauscht.

    Ich blieb dran, aber Spuren, Fehlanzeige, im Ort eine eisige Mauer des Schweigens bis hin zu offener Ablehnung. Nach einer guten Woche bekam ich anonym Bild2 zugespielt. Ahhh, endlich eine heiße Spur, der Tote hatte am Set mit dem Beleuchter rumgemacht. Ich verhörte ihn knallhart, aber er beteuerte "ok, wir haben bebärt, aber er war nur zärtlich zu mir. Ich habe kein Alibi, was soll ich denn nur machen ... heul, heul heul ...".
    Wegen der bösen Erfahrungen im Quitscherentchenfall mißtraute ich der mir angebotenen "einfachen" Lösung des Falles. Ich mußte wohl oder übel meine alten Kollegen im Geheimdienst um Hilfe bitten. "Brille-Erde" ist ein tolles Programm. Mann bekommt Weltraumfotos von jedem Punkt der Erde - naja fast. Das Problem, richtig hohe Auflösungen zu einer genau definierten Zeit bekommt man nur von den Militär-/und Spionagesateliten. Die Jungs machten nen richtig guten Job. Aus dem Rohmaterial - Bild3 - konnten wir mittels neuester CSI Technik den Täter beim Mord ablichten (die heben die Bilder immer ... naja eben länger ... auf).

    Nun die schwierigste Arbeit, einen Seetowny mit einem Holzbein der auf dem Set war finden und ihm die Tat beweisen.
    Nach wochenlanger Bilderauswertung dann der Durchbruch wir identifizierten einen Karl Schöder ... hmm ... ein Allerweltsname? Nachdem er durch die Computer der CSI Zentrale gescannt wurde ... jetzt wurde es heiß: Killbaer McAhab der 237. . Sproß einer jahrhunderte alten Seebären-Jäger Familie.
    Als wir Ihn (Bild4) zur Rede stellten, rastete er völlig aus und ging mit seiner Harpune auf unsere Ermittlungstechnik los:"Verdammte Seebärenschützer! Ruiniert habt ihr uns! Wie stehen wir jetzt da, als Baby-Killer und Kuschelbärentöter?! Diese verdammten Seebären haben mich mein Bein gekostet! Ich hasse Sie! Ich hasse Euch!" Mit Schaum vor dem Mund überschlug sich seine Stimme und es waren 5 stattliche Officers nötig ihn in den Psychowagen zu verfrachten.
    Ich zittere immer noch bei der Erinnerung an diesen Wahnsinnigen.

    Und wer jetzt meint, "eh alder dat is vonnen Fernsehn abgekupfert!" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
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  14. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    "the astronautical live performance artist - formerly known as MadDog J" sitzt so entspannt zum Jahresende in seinem Schaukelstuhl und plötzlich kracht es im Vorgarten gewaltig. Verdammich, hat da jemand einen illegealen Chinaböller gezündet oder was? Ich sehe nach und ... hmmm grübel. Ein heftiger Einschlag von ... wart mal Bild1 etwas genauer ... was steht da? Aplollo 10,5? ???
    Hmm, ich blätter im Almanch, suche im Web, da hab ich ja noch nie von gehört.
    Erst dirkekt in alten Zeitungen (Bild2) aus der Gegend um Rosswell (´47) und CapeCanaveral (´68) konnte ich fündig werden.
    Die Ausserirdischen waren also wirklich zu Besuch gekommen, höflich wie sie waren ein paar Blumen dabei. Es wurde geplaudert und man vereinbarte einen Gegenbesuch im Andromedanebel. Die Menschen meinten "puuhhh das aber weit. So weit können wir noch nicht.!" Man verständigte sich auf ungefähr die Hälfte - den Mond, so in ein paar Jahren.
    Dann ´68 (Bild3) war es endlich so weit. Frohen Mutes wartet die Crew vom geheimen Apollo 10,5 Pogramm darauf mittels neuester Technik ins All geschickt zu werden. 10,5 deshalb, weil man sehr unsicher war ob es klappt, auf der anderen Seite, wollte man die Aliens nicht länger warten lassen.
    Es ging aber alles glatt. Wie in den Archiven dokumentiert (Bild4) traf man sich in einem Krater auf der unwirtlichen Mondoberfläche. Man tauschte technische Erfahrungen aus, redete so normales Zeugs, naja - irgendawann - "Tschüss machs gut, bis nächstes Mal."
    Leider wurden bei dem Treffen sehr wertvolle technische Dinge von den Aliens weiter gegeben wie das Spannband gegen Spannungsabfall, die Zylinderkopfbeleuchtung, wetterfeste Anlassfarbe und eine Drehmoment-Stopuhr. Um diese Errungenschaften wirtschaftlich in Ruhe ausbeuten zu können, blieb das Projekt und dieses tolle extraterrestrische Treffen jahrelang geheim - bis heute ... jau!

    Und wer jetzt meint, "eh alder räum einfach Deinen Vorgarten auf!" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
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  15. Reichelt René

    Reichelt René canikon Mitglied

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    Das nenne ich mal kreativ. Ein wenig abgedreht, aber wirklich sehr schön, weiter so! :D

    Gruß René
     
  16. Manfred

    Manfred canikon Legende

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    Hallo MadDog,

    du hast eindeutig zu viele "Akte - X" Folgen angeschaut.
    Oder du verträgst die gelben Pillen nicht :)


    Grüße

    Manfred
     
  17. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    "the dentist live performance artist - formerly known as MadDog J" bittet Sie herzlichst um eine Minute stillen Gedenkens für eine gute Freundin, die unter tragischen Umständen von uns gegangen ... :'(

    Oh Drama, traurig tragisch Drama spielt sich in meinem Bade ab
    Nur weil ich just zur Zahnpflege, ne neue Chreme erworben hab
    Da liegt sie nun, so ausgequetscht, sie fühlt sich alt, sie fühlt sich leer
    Im Karieskampf ganz heldenhaft, gab sie das letzte von sich her
    Sie denkt "Ach hätt ich Abitur ... oder studiert ... wer weiß das schon ...
    Fänd ich nen Job als Badeöl ... oder als Körperlo-ti-on."
    Sie träumt zurück, was war sie schön und attraktiv, und so verliebt
    In einen Tuber neben ihr, ganz Kräutergrün "... mit Fluorid!"
    Der Schnösel hat sich abgewandt, als sie halb leer und krummgedrückt
    Und gestern dann "Die Neue" da!! Die Eifersucht macht sie verrückt ...
    Verzweiflung ... "Drück mich! ´S kommt noch was!!!", vom Tubenalu platz der Lack
    Das Drama neigt zum Ende sich, auf letzter Fahrt im "Gelben Sack"

    Und wer jetzt meint, "eh alder, du hast doch höchstens Karieslöcher im Hirn!" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
    Prosecopröstchen und schüssilein - bis zur nächsten Werkschau
     

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  18. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde ... so fängt das ja normalwerweise an.

    heute mal ohne Späßken, mich hats die Woche fast umgehauen. In den Nachrichten heißt es immer lapidar, "für die Jahreszeit zu naß" "Regenschauer ... blabla ... Niedersachsen ..." Tja, was das dann, wenn es mehrere Tage gallert, bedeutet zeig ich Euch mal hier.
    Echte Kunst - heißt der Fred und es wäre echte Kunst da ruhig zu bleiben und keinen Schiß in der Hose zu bekommen. Was sag ich meinem Kleinen Sohn nur, wenn er frag: Papa, was ist Schnee? Oder Papa, warum regnet es im Januar 4 Wochen? ...
    Zum Vergleich mal ein Bild von "länger her" . Das glänzende im Vordergrund ist mein Autodach nicht wundern, wichtig ist links der kleine Bach - sehr Ihr. Das Dingens ist nicht mehr, als ein größerer Entwässerungsgraben.
    Am 22.1. sah der wie in Bild 2 (gleicher Standort, fast gleicher Winkel) aus, nach den Regenfällen dieses Januars. Die Bauern konnten schon Ende Herbst nicht ordentlich auf den Acker und nun auch im Frühjar, nur schwerer Morast.
    Bild 3 - unter dieser Wasserlache ist das was schon wegen des warmen Januar keimte schlicht abgesoffen. Das Saatgut gibts nicht für umme! Das kostet richtig, weiß nur kaum einer!
    Bild 4 sollte jedem eindringlich vor Augen führen, dass der Spaß hier aufhört. Da geht nichts mehr! Graben voll, Acker naß und fertig ...
    Ich denke momentan extrem viel über Umwelt, Energie, Nahrung etc. nach.

    Wie siehts bei Euch in der Region aus??? Besser oder auch übel? Manfred, was macht der Wald? Schweres Gerät nötig? Ist aber auch ne Crux, dann ist der Boden im Eimer, kannst wählen zwischen Pest und Cholera - leichte Zugmaschinen/Hänger und man bleibt stecken, schweres Gerät - der Waldboden sieht aus wie nach nem Panzerangriff ...

    Ciao und mal ganz ohne albern - Euer J
     

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  19. MadDog J

    MadDog J Live Performance Artist

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    Sehr geehrte Kunstfreunde,
    "the foreign affairs live performance artist - formerly known as MadDog J" hat etwas ganz schlimmes rausgefunden. Der Krieg am Golf Pressemitteilung 1 - wer hat es nicht gelesen, gehört und sich große Sorgen gemacht.
    Ja, über die Ursachen wurde spekuliert und wildeste Theorien tauchten auf, aber wir haben es aufgeklärt und DEN BEWEIS!

    Fassen wir zusammen, am Golf standen sich die "ganz ganz ehrlich auf jeden Fall Guten" und die "voll irgendwie böse anderen" gegenüber. Vor der UN wurden Beweise über das voll böse Verhalten gebracht und am Ende ...

    Die Situation wurde "präventiv" in einer Auseinandersetzung zweier mächtiger Heere, hochgerüstet und angetrieben von Ihren fanatische Offizieren - (Bild2) zur Entscheidungsschlacht getrieben.
    Als der Pulverdampf verflogen war, gab es viele Verlierer; die Gerechtigkeit, die Wahrheit, die Freiheit und die Zukunft einer ganzen Region - und Gewinner ... ? Keiner dieser armen Teufel auf Bild 3 ist ein Gewinner. Orden Postum oder verscharrt im Wüstensand ... Bilder,die natürlich niemals in den Berichten der "embedded, nur der Wahrheit verpflichteten zensurresistenten"Journalie auftauchen dürfen. Der Krieg am Golf war klinisch rein und sehr Umweltfreundlich! CO² Neutral!
    Ich glaubte das alles nicht ... und machte mich auf die Suche. Immer dem Gruch des Geldes hinterher, konnte ich den Vorhang lüften. Ja, es ist bewiesen - Bild4 - es ging um Benzin, Öl, Treibstoff der modernen Industriegesellschaften. Keine höheren Ziele, sondern schnöder Ökonomismus ...

    Mache sich ein jeder selbst seine Gedanken ...

    Und wer jetzt meint, "Alder, hast Du selber am Tank geschnüffelt?" ... also ehrlich, wie schnöde, ach, Ihr versteht doch alle nix von echter Kunst - so!
    Prosecopröstchen und schüssilein - bis zur nächsten Werkschau
     

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    #19 MadDog J, 6. Februar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2008
  20. Manfred

    Manfred canikon Legende

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    Hi MadDog,

    als deine Version der Golfkriegsgeschichte hat was für sich :)

    (Es fehlt jetzt nur noch ein Bild vom Auspuff mit den Hinweis auf die bis heute noch nicht gefundenen Lagerstätten von Giftgas)


    Grüße

    Manfred