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Der Unterschied zwischen Hardware- und Softwarekalibrierung leicht erklärt.

Dieses Thema im Forum "Hardware und Software für Bildbearbeitung" wurde erstellt von Christian Ohlig, 18. August 2015.

  1. Christian Ohlig

    Christian Ohlig canikon Mitglied

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  2. massi

    massi Aktiver canikon

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    Danke! Sehr aufschlussreich, dieser Unterschied war mir bisher nicht so bewußt.:-[
     
  3. Dat Ei

    Dat Ei canikon Legende

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    Moin Christian,

    mir ist der Post im Bereich der Hardware-Kalibrierung etwas zu schwammig und unscharf. Jeder Monitor hat intern ebenfalls eine LUT. Diese LUT wird ab Werk erstmal mit Standardwerten befüllt, die der Hersteller für das Modell ermittelt hat. Bei den nur Software seitig kalibrierbaren Monitoren hat der Anwender keine Möglichkeit, die Werte in der LUT zu verändern und zu überschreiben. Das sieht bei den Hardware seitig kalibrierbaren Monitoren anders aus.

    Prinzipiell tritt bei der Hardwarekalibrierung der gleiche Effekt wie bei der Softwarekalibrierung auf, d.h. die Eingangswerte mit voller Differenzierung werden korrigiert und auf andere Werte umgemappt. Dass es hier nicht (in dem Maßen) zu einer Reduzierung der Farbdifferenzierung wie bei der LUT in der GraKa kommt, ist der Tatsache geschuldet, dass die Monitor internen LUTs eine deutlich höhere Auflösung besitzen. Hier sind Auflösungen von 10 bis 14bit marktüblich. Das ermöglicht eine feinere Differenzierung und den Erhalt der Differenzierung der Eingangswerte nach dem Korrektur.


    Dat Ei