"Die Größe entscheidet" - Size Matters
Diese alte Photographenweisheit gilt auch heute noch. Je größer der Aufnahmesensor ist, desto geringer wird die effektive Tiefenschärfe.
Dabei zählt die Perspektive, also der Standort der Kamera!
D.h. bei Vergleichen muss beachtet werden, dass der Kamerastandort gleich bleibt. Andernfalls würde sich ja die Perspektive ändern und ein ganz anderes Bild entstehen - man würde Äpfel mit Birnen vergleichen.
Wenn jedoch aus ein- und derselben Perspektive photographiert wird, müssen die Aufnahmebrennweiten bei kleinen Sensorgrößen kürzer sein als bei großen.
Hier sind nun Vergleichsaufnahmen. Alle aufgenommen aus ein- und derselben Perspektive. Nur das ist ein sinnvoller Testansatz. Alle Aufnahmen wurden bei gleicher Blende (F/5.6) erstellt:
Nun noch 100%-Ausschnitte aus den Aufnahmen (jeweils aus der Schärfenebene und aus einem Objekt außerhalb des Tiefenschärfe-Bereichs):
Das ist einer der Gründe, warum ich zu Analogzeiten u.a. eine Mittelformatkamera (6x6cm) verwendet habe.
Mittlerweile fällt dieser Grund weg: Die MF-Sensoren sind kleiner als 6x6cm und die verfügbaren Objektive relativ lichtschwach. D.h. mit entsprechend hoch geöffneten KB-Linsen ist die effektive Tiefenschärfe geringer als mit MF-Rückteilen.![]()




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