Was ich an Aperture nicht mag
von am 19.02.2010 um 17:16 (559 Hits)
Passend zum Artikel "Was ich an Aperture mag" nun hier das passende Gegenstück. Was ich an Aperture nicht mag.
1. Ordnerstruktur
Ich bin es von Lightroom gewohnt, dass meine Bilder beim Import folgendermaßen abgelegt werden: Jahr/Monat/Tag. Beim Import von Bilder in Aperture wird dagegen ein neues Projekt mit den Bildern auf der obersten Ebene angelegt. Diese muss man dann dahin verschieben wo man es hin haben möchte. Alternativ legt man vorher an der bevorzugten Stelle ein neues Projekt an und sagt dann beim Import dass die Bilder dorthin importiert werden sollen. Für mich zu umständlich.
2. Performance
Das größte Problem ist die Performance. Auch wenn Aperture 3 im Vergleich zu Lightroom 2 beim Import der Bilder schneller ist. So ist das bearbeiten eine echte Qual. Nehmen wir an, ich möchte den Kontrast an einem Bild erhöhen, so bewege ich den Regler nach rechts. Lasse ich diesen nun los, so beginnt Aperture erst einmal zu rechnen. Angezeigt durch den Text "Verarbeiten" in der Statusleiste. Dann passiert erst einmal nichts und nach einigen Sekunden erscheint dann die Änderung. Noch schlimmer ist es aber bei 100% Ansicht und Vollbild. Dann kann es auch mal viel länger dauern.
So macht das Bearbeiten keinen Spaß. Gut, es liegt wahrscheinlich an meiner Hardware, ist einfach zu langsam. Trotzdem erwarte ich von Apple dass es die empfohlenen Systemeinstellungen so real wie möglich beschreibt. Wenn ich Aperture 3 nun direkt gekauft hätte ohne vorher groß zu testen, hätte ich nun eine Software die für mich nicht zu gebrauchen ist. Schade.
Nun, das sind nur zwei Punkte die mir eigentlich nicht gefallen. Aber jeder weiß wie es ist mit Programmen zu arbeiten die einfach träge sind oder mit einem Computer der zu langsam ist. Das zerrt an den Nerven und der Geduld. Auch wenn mir Aperture 3 in den meisten Punkten zusagt, so ist die schlechte Performance der Grund, nicht zu wechseln.
Schade Apple.




Blog-Eintrag weiterempfehlen