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escho

Farbmanagement (nicht nur in Linux)

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von am 26.06.2010 um 22:02 (547 Hits)
Mein Wiki-Artikel in der Linupedia über Kalibrierung und Profilierung eines Monitors mit Hilfe eines Colorimeters (in Linux) ist etwas umfangreicher geraten, als ich ursprünglich vor hatte. Hier ein Auszug:

Farbmanagement

Bevor wir unser geplantes Vorhaben in Angriff nehmen, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, erst einmal ein paar Grundbegriffe zu klären.
Farbmanagement ist ein großes Thema. Manche sagen, man solle lieber die Finger davon lassen, wenn man sich damit nicht auskennt. Tja, einarbeiten werden wir uns schon müssen in die Sache. Aber das Ergebnis, das wir danach am Bildschirm sehen, wird uns für die Mühen belohnen. Ich auf jeden Fall war überrascht, wieviele Nuancen in meinen Fotos plötzlich erkennbar wurden nachdem ich mit dieser Sache durch war.
Und keine Angst, es ist gar nicht so schwer!
Farben

Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn das sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite dieser Angelegenheit braucht uns dabei nicht so sehr zu interessieren. Wir sollten aber wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt. Dazu schauen wir uns zwei Modellvorstellungen an, in denen erklärt wir, was es mit deser Farbenmischung auf sich hat.
Farbmodelle

Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, welche die Farben beschreiben. Für uns sind davon erstmal nur zwei wichtig: RGB und CMYK.
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch diese Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann jede andere Farbe hergestellt werden. Das Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und auch beim LCD-Monitor.
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben. Aus den drei Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt. Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es aber keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.
Könnt ihr euch erinnern, als wir noch Kinder waren? Unseren Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke... Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!
Der komplette Artikel, der noch erweitert werden wird, kann in der Linupedia gelesen werden. Wer Lust darauf hat, kann hier nachschauen: Kalibrierung und Profilierung
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