Mark (25.02.2010)
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Lichtformer Set PPS Speedlight Prokit für Aufsteckblitze
Lichtformer Set PPS Speedlight Prokit f
Das macht echt einen guten Eindruck!
Oder?
Gruß Jörg
p.s.: Nein ich werde nicht gesponsort von EYC!
Ich habe Sachen von Honl, diese im Film gezeigten Sachen kenne ich nicht. Prinzipiell schaut das Zeug nicht schlecht aus, aber hinsichtlich der Exaktheit, Praktikabilität und Verarbeitung hätte ich Bedenken. Wenn's schnell gehn muss, dauert das doch zu lange, um es aufzubauen.
Grüße
5d-toni
„Kunst ist schön – macht aber viel Arbeit.“ (Karl Valentin)
"Der braucht nicht mehr zu kommen. Den fotografier' ich auswendig." (Karl Valentin)
Genau das Paket habe ich gerade zu Hause liegen. Wenn mir Heute nichts dazwischen kommt, werde ich das am Abend mal zusammen bauen und gucken wie es funktioniert.
Das zerlegbare Beauty-Dish habe ich gestern kurz ausprobiert - WitzigNicht perfekt und etwas fummelig, aber es funktioniert. Vergleichsbilder muss ich noch machen.
Happy Shooting - Der Foto-Podcast | nSonic - Podcast über Fotografie, Mac und mehr.






Da sag mir mal bescheid ob das ganze etwas taugt, und ob ich das auch draussen verwenden kann...
Wäre ne echte Alternative für die Lichtführung bei Hochzeiten mit 2 Blitzen und diesen Reflektoren. Nen guten Beautydish von der Sambesigroup hab ich schon, den kann man ggf auch als Wok benutzen
Gruß
Carsten
Gruß vom demotivierten Verschlussquäler
Fuji X100 und nen bissel Canon Zeugs... - Abblenden? - Wie geht das denn?
TTL: Testen Testen Lassen....
Webseite - Hochzeitsblog - privater Blog
Bilder die ich im Board Bildbesprechung gepostet habe dürfen bearbeitet und wieder hoch geladen werden.
http://www.facebook.com/Hochzeitsemotionen
Disclamer:
Es ist für mich etwas heikel darüber zu schreiben, weil ich in diesem Fall leicht angreifbar werde: Ich habe das Kit nämlich nicht gekauft sondern es wurde mir von enjoyyourcamera zur Verfügung gestellt da dies gerade ein Sponsor vom Happyshooting-Podcast ist. Das Kit wird später an Hörer verlost.
Ich kann also nur aus tiefsten Herzen schreiben, dass ich auch bei einem Sponsor-Produkt kein Blatt vor den Mund nehme und sage was mir nicht gefällt. Wer mir das nicht glaubt, der sollte lieber nicht weiterlesen - ich habe nämlich keine Lust auf Rechtfertigungen
Wer mich kennt, der wird es aber glauben. In der Podcast Folge #176 habe ich kurz über das Set gesprochen.
Was ich hier schreibe wird ausdrücklich NICHT gesponsert. Mich zwingt keiner dazu, ich muss niemandem nach dem Mund reden. Ich tue das rein privat und vertrete einzig und alleine meine Meinung.
Testhintergrund
Inzwischen konnte ich das Kit mal auf- bzw. zusammen bauen und ein paar Tests machen. Softbox und Grid hatte ich schon bei einem kleinen Auftrag dabei.
Hier die Testbilder.
Mir ging es bei den Testbildern hauptsächlich um zwei Dinge:
- Lichtformung / Schattenformung
- Lichtausbeute
An den Gitarren (die akustische steht ganz knapp hinter der elektrischen) bzw. der Wand dahinter (ein paar cm mehr Distanz) könnt Ihr die Schatten beurteilen.
Der Blitz (ein SB-26) stand dabei immer in der gleichen Entfernung, nur der Lichtformer wurde getauscht. Auch die Blitzleistung war immer gleich und alle Bilder wurden gleich belichtet und entwickelt um die Lichtausbeute beurteilen zu können.
Die Zoomstellung des Blitzes war fast immer bei 24mm. Teils war die Streuscheibe davor und teils wurde auf 85mm gezoomt - das steht dann bei den Bildern dabei.
Material und Aufbau
Was alles im Set ist kann man ja auf der Händler-Webseite sehen.
Das Material ist kunststofflastig. Ist also keine Pappe oder ähnliches.
Insgesamt wirkt es wie eine gut gemachte DIY Strobist Arbeit.
Da sind die beiden kleinen Grids (Waben). Die kommen direkt auf den Blitz. Diese kann man auch recht einfach selber bauen. Ich habe z.B. so ein Grid aus Strohhalmen gebaut (was eine zeitraubende Fummelarbeit war). Wenn man flache Doppelstegplatten findet (in Schwarz - Links erwünscht!), dann dürfte der Selbstbau deutlich einfacher sein und genau solche Platten wurden bei dem Kit auch verwendet. Die zwei kleinen Grids haben dabei unterschiedlich große Öffnungen dadurch bekommt man zwei verschieden große Spots.
Mein Selbstbau ist mit Karton eingehüllt und mit schwarzem Tape abgeklebt. Die Version im Kit sieht natürlich sauberer aus und hat eine Kunststoffhaut, dürfte also robuster sein, vor allem wenn sie mal etwas Regen o.ä. abbekommen.
Dann gibt es zwei Reflektoren. Jeder besteht aus zwei identischen Teilen. Außen schwarz (Kunststoff), innen silbrig. Mit Druckknöpfen werden die zwei Teile sehr schnell zusammen gesetzt und ergeben einen Reflektor der über den Blitz geschoben wird.
Vorne an den Reflektor kann man nun entweder ein großes Grid einsetzen (ähnlich gebaut wie die kleinen Grids) oder eine (doppel-)Diffusor Platte. Das passiert jeweils mit 4 Druckknöpfen und geht wirklich einfach und schnell.
Mit dem großen Grid bekommt man halt einen großen Spot. Was etwas blöd ist: Das Grid schließt vorne nicht bündig. Durch die Falttechnik hat das ganze System etwas Spiel. Solange man jetzt nur den Lichtspot fotografiert ist das kein Problem. Nimmt aber einen weiteren Winkel, dann sieht man neben dem eigentlichen Spot eben ggf. einen weiteren Lichtfleck, eben das Licht, was an der Seite am Grid vorbei feuert.
Mit dem Diffusor bekommt meine kleine Softbox die wirklich gut funktioniert.
Mit dabei sind auch zwei "Domes". So ein Dome ist ein kleiner Diffusor der direkt vor den Blitz kommt um das Licht zu streuen. Das ist auch nötig, damit der Reflektor auch komplett beleuchtet werden kann. Diese Domes sind aber meiner Meinung nach die fummeligsten Teilen in diesem SetSie sind aus milchigem Kunststoff und müssen an den Soll-Knickstellen ... naja ... geknickt werden
Mit kleinen Nasen die in entsprechende Schlitze geprökelt werden hält das Ding gut zusammen. So kann es natürlich nicht mehr flach transportiert werden. Zum auseinander nehmen muss man die Nasen wieder aus den Schlitzen ziehen. Dabei habe ich durchaus etwas Angst, dass irgendwann mal etwas zerstöre. Ob die Angst übertrieben ist weiß ich nicht - ich will es nicht mutwillig zerstören
Auch weiß ich nicht, wie gut diese Technik noch funktioniert, wenn man das 100x gemacht hat.
Als Alternative zu diesen Domes stelle ich mir diese weiß/milchigen Diffusoren vor (diese Tupperdöschen die auf den Blitz gesteckt werden). Die sind zwar nicht so flach zerlegbar, fressen aber auch nicht viel Brot in der Tasche und dürften vermutlich mehr aushalten.
Alles wird mit Gummiband und Klett befestigt und das geht deutlich besser als ich es erwartet hätte. Ein breites Gummi wird über den Blitzkopf gespannt (4 sind dabei) und im Grunde kann das auch immer drauf bleiben.
Die kleinen Grids haben zwei Laschen die über den Blitzkopf bis über das Gummi reichen. Das hält so für sich schon ganz gut (dürfte aber vom Blitzkopf abhängen). Die Laschen haben außen Klett. Nun nimmt man einfach ein Klettband (4 Stück im Kit) und wickelt das einmal um den Blitzkopf über die Laschen. Geht schnell und das Gummi unten drunter gibt den nötigen Grip. Die Idee ist gar nicht so blöd und ich ärgere mich, dass mir das nicht eingefallen ist
Knackpunkt wird die Alterung des Gummis sein. Irgendwann wird es spröde (Sonneneinstrahlung) werden. Aber solche Gummis sollte es auch so Tütenweise zu kaufen geben. Man muss nur erstmal etwas mit passendem Durchmesser finden.
Der Dome wird mit zwei Laschen einfach unter das Gummi geklemmt.
Die Reflektoren haben, wie kleinen Grids, zwei Laschen mit Klett außen. Also einfach über Dome und Blitzkopf schieben, Klett drumherum und es hält.
Fazit
Die Lichtformer sind schnell auf- und abgebaut und lassen sich gut transportieren. Mir gefallen die Druckknöpfe. Im Gegensatz zu einigen Klettlösungen lässt sich das ganze leiser und einfacher zusammen bauen.
Die kleinen Domes überzeugen mich nicht 100%ig - Sie funktionieren zwar wirklich gut aber wirken etwas fragil und sind etwas fummelig zusammen zu setzen.
Die Softbox funktioniert wirklich gut. Mit Dome hat man quasi 3 Diffusionsschichten.
Das große Grid kann sicher mal praktisch sein auch wenn ich so eines bisher nicht vermisst habe. Prinzipbedingt schließt es nicht 100% bündig ab an der Seite was u.U. problematisch sein kann je nachdem was und wie man es fotografieren möchte.
Das Material macht aber ansonsten einen guten Eindruck auch wenn es erst einmal wie eine, wenn auch gute, DIY Lösung wirkt.
Wenn man selber bauen kann und mag, dann bekommt man so etwas sicher auch selbst hin. Wenn man die Zeit nicht hat oder zwei linke Hände oder man etwas aus Kunststoff vorzieht damit es auch mal feucht werden kann, dann ist das Kit gar nicht mal schlecht.
Preislich liegt es durchaus im Rahmen von Strobist-Zubehör. Man kommt auf ca. 30,- pro Lichtformer (4 Lichtformer, wenn man die Reflektoren nicht "nackt" nutzt). Wenn ich dann sehe, was schon ein simpler Streu-Strumpf für einen internen Blitz kosten kann (über 20,-) dann geht der Kit-Preis völlig in Ordnung. Wer selber bastelt, der kann natürlich viel sparen - Das ist in der Strobist-Szene aber eh bekannt.
Alternativen
- Kleine Grids selber bauen aus schwarzen (Cocktail) Strohhalmen oder aus dünnen Doppelstegplatten
- Softbox z.B. von Lumiquest - Auch sehr flach zu transportieren. Ich habe die IIIer aber keine Klettstücke an den Blitz kleben wollen. Mit meinem selbstgebasteltem Klettband als Grundlage hält diese allerdings bei weitem nicht so sicher wie das PPS Kit. Ich werde mal die Befestigungslogik vom PPS Kit auf die Lumiquest übertragen und gucken wie gut das geht.
- Großes Grid: ?? Habe ich bisher nicht nach gesucht.
Puh... noch Fragen? Dann fragen solange ich es noch habe![]()
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