PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Backup / NAS System



Meikl
20.06.2008, 07:00
Was wäre den zu empfehlen wegen NAS? Hätt ich auch gern bin abe rnicht sehr weit vorgedrungen mit meinen Recherchen. Wär fast an eigenen Fred wert… :)

Manfred
20.06.2008, 07:59
Hi Meikl,

ich schwanke extrem zwischen zwei (oder 3) herstellern.

Die billigste und einfachste Lösung ist die ICY-Box von Raidstor (Icy Box IB-NAS4220-B). Die kostet ohne HDs nur 133€. Dazu würde ich dann die stromsparenden (aber langsamen) green WD Platten nehmen. Die bleiben sehr kühl, drehen aber nur mit 5400. Das langt mir aber, ich brauch die ja nur, um meine Bilder zu sichern.
Eingebaut in die IXY Box können ich 2 TB Platten einbauen. Als Raid 1 bleibt dann 1 Tb übrig. Das langt schon mal.

Riesen Nachteil der ICY-Box: Die läuft definitiv nicht mit den preisgünstigen und guten Samsung Platten (das kann man in unzähligen Forenbeiträgen nachlesen) und der Entwickler der FW ist wohl nicht mehr bei Raidstor ---> keine FW Updates.

Lösung 2 wäre die Turbostation von QNAP (QNAP Turbo Station TS-209 Pro). Die kostet 350€ (ohne HDs), ist aber zudem hot replaceable (Platten können im Laufenden Betrieb ausgetauscht werden) und hat eine Reihe von Features mehr, die ich aber nicht brauche. Das Powermanagment ist da wohl auch besser --> fährt in den Standby, wenn das NAS nicht mehr benötigt wird.
Nachteiele der Turbostation: keine mir bekannten, außer dem Preis

3. Kandidat. Die Thecus N3200.
Die kann mit 3 Sata Platten bestückt werden und damit als Raid 5 betrieben werden. kostet auch so um die 300€ rum (ohne HDs). Die Thecus ist aber nur schwach verbreitet und man findet kaum Tests und Erfahrungsberichte dazu.
Daneben hat sie keine UPnP Streamingfähigkeiten (das haben die beiden ersten) und das wäre ein Feature, das bei mir vielleicht mal später zum tragen käme.
Damit könnte man mit dem entsprechenden Empfangsgerät im Wohnzimmer über die Stereo-Anlage Musik anhören, die oben auf dem NAS gespeichert ist.


Alles in allem ist für mich die Datensicherheit das wichtigste Kriterium. Nicht unbedingt die Geschwindigkeit. Deswegen auch die Überlegung, die "Green-HDs" von WD zu nehmen.


Grüße

Manfred

Meikl
20.06.2008, 08:11
Danke Manfred, die QNAP hab ich mir schon mal angesehen aber der Preis hat mich wieder abgeschreckt.

Apple Times Capsule hab ich mir auch angesehen, nett aber ohne RAID und auch teuer…

Ich hätt ja auch gern einen iTunes Server dabei…
Will Musik und Fotos redundant gesichert haben und über alle Rechner im Netzwerk zugreifen können…

Echt schwierig…

Mark
20.06.2008, 08:27
Sorry, musste den Fred umhängen. Sehr interessantes Thema!! Bin auch auf der Suche nach ner RAID-1 - Platte, jedoch nicht als NAs, sondern als FireWire800...

Manfred
20.06.2008, 08:32
Ich hätt ja auch gern einen iTunes Server dabei…
Will Musik und Fotos redundant gesichert haben und über alle Rechner im Netzwerk zugreifen können…

Echt schwierig…


Hi Meikl,

die Icy-Box hat einen iTunes Server dabei.
Und für 130€ gibts nichts günstigeres.
Du darfst halt keine Samsung Platten verwendet.
Aber ansonsten funktioniert die ganz gut


Gruß
Manfred

CarstenB
20.06.2008, 08:53
Ich habe die Buffalo TeraStation Pro II (2.oTB) im Netz und bin rundum zufrieden. Sie läuft extrem stabil, ist leicht zu administrieren und auch in meinem gemischten Betrieb (PC/Mac) gibts keine Probleme.
Ich habe sie allerdings noch Windows-optimiert laufen, der Schritt zur Mac-Optimierung steht mir noch bevor.

Dennis
20.06.2008, 09:10
Hm,

NAS.. für was !? Externe USB Platte an de Rechner und gut ist ;)

Hi Carsten,

die Terrastation von Buffalo hab ich mir auch angeschaut.
Die ist aber nochmals um einiges teurer.
Aber die ist sicher erste Sahne
Hast du die mit 4 Platten und als Raid 5?

Gruß
Manfred

CarstenB
20.06.2008, 09:18
Hi Carsten,

die Terrastation von Buffalo hab ich mir auch angeschaut.
Die ist aber nochmals um einiges teurer.
Aber die ist sicher erste Sahne
Hast du die mit 4 Platten und als Raid 5?

Gruß
Manfred

Genau so habe ich sie konfiguriert. Erschien mir als der geeignete Kompromiss zwischen Volumen und Sicherheit.

Es gibt sicherlich günstigere, aber vom Testbericht, war sie damals für mich optimal. Zumal sogar Adaptec teilweise langsamer am Netz war. Bei mir läuft sie im 1GBit-Betrieb und da will ich die Leistung haben, da ich auch meine psd-Dateien während der Bearbeitung da speicher.

Manfred
20.06.2008, 09:50
@Dennis,

wieso ein NAS und keine externe USB Platte?

Eine externe USB Platte ist nur dann brauchbar, wenn du in deinem eigenen Rechner eine exakt gleich große HD hast.
Sonst ist das ganze "Kacke".
Ich z.B. hab in meinem PC eine 160 GB HD (Desktop, nur eine einzige HD möglich). Und die Platte nähert sich der Kapazitätsgrenze.
Würde ich mir jetzt eine USB Platte kaufen, dann müßte ich, nach dem Kopieren meiner Fotos, die Fotos von der PC Platte löschen um wieder vernünftig weiter arbeiten zu können.

Was mache ich dann, wenn die USB Platte den Geist aufgibt?
Ich schaue in die Röhre.


Bei einem NAS schiebe ich die Bilder per LAN einfach rüber und habe anschliessend wieder eine (beinah) leere PC Platte.
Durch intelligente Backup-Strategien kann ich dem NAS sagen, welche Folders bei mir gesichert / synchronisiert werden sollen.

Was passiert jketzt, wenn eine der Platten im NAS oder in meinem PC kaputt geht?
Nichts, die Platte wird ausgetauscht und die Bilder bleiben erhalten. :D

Das ist der Vorteil von einem NAS.

Gruß
Manfred


PS:
externe USB Platten gehören zu den ausfallträchtigsten Komponenten überhaupt.
Kannst du in jeder Statistik nachlesen.
Liegt einfach auch daran, dass die überall hin mitgeschleppt werden und dass die dadurch jeglich denkbaren Stöße und Rempler mitkriegen.

Anonym041
20.06.2008, 10:57
@Dennis,

wieso ein NAS und keine externe USB Platte?

Eine externe USB Platte ist nur dann brauchbar, wenn du in deinem eigenen Rechner eine exakt gleich große HD hast.
Sonst ist das ganze "Kacke".
Ich z.B. hab in meinem PC eine 160 GB HD (Desktop, nur eine einzige HD möglich). Und die Platte nähert sich der Kapazitätsgrenze.
Würde ich mir jetzt eine USB Platte kaufen, dann müßte ich, nach dem Kopieren meiner Fotos, die Fotos von der PC Platte löschen um wieder vernünftig weiter arbeiten zu können.

Was mache ich dann, wenn die USB Platte den Geist aufgibt?
Ich schaue in die Röhre.


Bei einem NAS schiebe ich die Bilder per LAN einfach rüber und habe anschliessend wieder eine (beinah) leere PC Platte.
Durch intelligente Backup-Strategien kann ich dem NAS sagen, welche Folders bei mir gesichert / synchronisiert werden sollen.

Was passiert jketzt, wenn eine der Platten im NAS oder in meinem PC kaputt geht?
Nichts, die Platte wird ausgetauscht und die Bilder bleiben erhalten. :D

Das ist der Vorteil von einem NAS.Ergänzung: ... wenn es ein NAS mit RAID ist ...

emax
20.06.2008, 11:00
Naja, Statistik. Das kommt drauf an, was man damit macht.

Ich habe hier zwei von den Dingern, die stehen tatenlos im Regal. Eine davon wird wöchentlich für ein paar Stunden fürs Backup benutzt, die Woche drauf ist die andere dran. So kommt eine Platte im Jahr auf 26 Start/Stop Vorgänge und vielleicht 100-160 Betriebsstunden. Das hält 100pro länger als ich lebe, und garantiert länger als ein dauerlaufender NAS.

Ausserdem erfüllt es meine Prämisse "eliminiert Dauerstromverbraucher": 1 lausiges Watt summiert sich im Jahr auf 8,8 KWh. Das Sofittenlämpchen einer mikrigen Haustürklingelbeleuchtung verbraucht so übrigens mal eben 26 Kilowattstunden im Jahr !!!

Meikl
20.06.2008, 13:39
Das mit dem Dauerverbraucher ist natürlich ein Argument…

Aber ansonsten will ich die Möglichkeit die wichtigen Daten von all unseren 4 Computern auf das Nas zu sichern bzw. von jedem Rechner aus alle Daten zur Verfügung zu haben…

Nachtrag: Leise sollt auch noch sein… ;)

emax
20.06.2008, 13:54
Das kann ich nachvollziehen. Ist so auch eine vernünftige Sache.

Es wäre allerdings auch eine Wahl, sich schlicht einen ollen Alt-PC hinzustellen (ab 100 Euro ...), und dat Dingen mit Linux zu bestücken. Dazu "Webmin" installieren und feddisch is die Laube. Klar brauchts Raid-Einrichtung und ein Backup-Tool, etc, aber einmal installiert - immer top. Und Backuptools gibts für sowas umsonst. Man kann so ein Teil automatisch hoch- und runterfahren, um Strom zu sparen, wake-on-lan gibts auch, also ein weites (Spiel-)feld ...

Meikl
20.06.2008, 13:57
Ja aber genau diese Lösung hab ich jetzt seit Jahren nicht gemacht und mein Interesse an Linux ist nach jeder Menge unnötigen Spielerei auch schon erloschen…

Manfred
20.06.2008, 14:29
Meikl, du sprichst mir aus der Seele
So schnell fang ich mit Linux nichts an....

Frank Barth
21.06.2008, 14:28
Ich kann die Synology DiskStation DS107+ empfehlen. Ich benutze diese seit ca. 6 Monaten und kann nur gutes Berichten. Die Synology hat noch eine Menge zusätzlicher featues an Bord.
Unterstützt Windows ADS
Integrierter Webserver mit PHP+MySQ
UPnP Multimedia-Server
USB-Druckerserver
Umfassende Backup-Lösung
Verschlüsseltes Netzwerkbackup
iTunes-Server
FTP-Server mit SSL, TLS Verschlüsselung
Bittorrent/FTP/HTTP Downloads ohne PC
Bilderalben im Internet freigeben
USB-Copy und Backup
Interner Serial ATA PortGigabit Ethernet-LAN

Die einzelnen features werden über das Webinterface aktiviert. Also, wer eines nicht will, einfach abgeschaltet lassen.

More Info --> KLICK (http://www.synology.de/de/disk-station-ds107p-overview.html)

Die Synology wird über ein sehr übersichtliches und einfach zu bedienendes Webinterface gesteuert.

Die Synology kann so konfiguriert werden, dass sie nach 30 Minuten ohne Zugriff "schlafen" geht. Erst nach erfolgtem Zugriff meldet sie sich wieder. Der Betrieb ist sehr leise.

Außerdem gibt es ein sehr gutes deutsches Forum, wo jede Frage recht schnell von kompetenten Usern beantwortet wird. --> KLICK (http://www.synology-forum.de/)

Wer eine DBox2 mit Linux besitzt, kann die Synology auch als Festplattenrecorder einrichten.

Also - wer eine "eierlegende Wollmilchsau" sucht, ist hier richtig.

Manfred
22.06.2008, 09:32
Hallo Frank,

das war ein sauguter Tipp.
Ich hab mich gestern und heute intensivst mit den Synology Diskstations beschäfftigt. Ich habe mich sowohl im deutschen Supportforum, als auch im amerikanischen "durchgewühlt".
Das ist ja eine richtig rege Community.
Und auch die Firma Synology erscheint mir sehr kompetent.
Gerade im amerikanischen Forum werden Anfragen sehr schnell von der Firma beantwortet. Und auch, was die Weiter-Entwicklng der FW angeht, schauts da anscheinend sehr gut aus. Gemeldete Fehler mit brandneuen Festplatten erfahren immer wieder eine Fehlerbeseitigung durch FW-Updates.
Ich habe mich interessehalber mal im Forum dort angemeldet und eine Frage gestellt. Innerhalb weniger Stunden gabs eine Antwort auf die Frage

Und vom Preis her liegen die sehr gut.
Ich werde jetzt auf die DS207+ sparen.
Die von dir empfohlene DS107 kann nur eine HD.
Und auf ein RAID 1 lege ich mittlerweile extrem Wert.


Gruß
Manfred


PS:
Einen Gigabit Switch (von LevelOne) habe ich heute Vormittag bereits bestellt.
Das ist schon mal der erste Schritt

Meikl
22.06.2008, 09:48
Die CubeStation kann auch RAID 5, na ich muss mir die Produkte noch genauer ansehen. Aber die DS207 liegt mit ca. 220,-- Euro im vertretbaren Beriech… :)

emax
22.06.2008, 09:52
Nachdem Schwanheimer hier die DBox2 erwähnt hat, könnte die Sache doch interessant werden. Welches OS hat die Synology, was eigenes, oder Linux? Bzgl. DBox: da müsste das Ding entwder NFS können oder einen Recording-Server laufen lassen können ...

Gibt es einen telnet/ssh Zugang?
Wird Samba unterstützt (nehm ich mal an) ?
Was ist mit NFS?

Ich könnt es mir natürlich auch selber zusammensuchen, aber vielleicht wisst Ihr das ja schon und ich spar ein bischen Arbeit.

Manfred
22.06.2008, 09:56
Hi Meikl,

ein Raid 5 habe ich mir auch lange Zeit überlegt.
Da ist der "Overhead", den du verlierts, deutlich geringer als bei einem Raid 1.

aber:

Hast du dir schon mal überlegt, wie deine Recovery Strategie ausschaut, wenn der Raid-Controller bei einem Raid 5 kaputt geht?
Da ich bei mir die Daten nirgendwo mehr (außer auf dem NAS ) gelagert habe, muss ich mir auch diesen Aspekt überlegen.
Bei einem Raid 1 kann ich, bei einem Controllerfehler, die Platte noch an einem Linux-PC anhängen und die Daten retten.
Das machen mir die Kumpels hier in der Arbeit ratzfatz.

Oder ich besorg mir irgendeinen Windows-Treiber für dieses komische Linux File-System und häng die bei mir an den Rechner dran.

Bei einem Raid 5 kannst du das alles vergessen.
Da brauchst du exakt den Raidcontroller wieder, der das Raid angelegt hat.
Das wäre mir zu gefährlich.

Grüße
Manfred

emax
22.06.2008, 10:03
... dieses komische Linux File-System ...
Es gibt kein komisches Filesystem unter Linux. :)

Manfred
22.06.2008, 10:21
Nachdem Schwanheimer hier die DBox2 erwähnt hat, könnte die Sache doch interessant werden. Welches OS hat die Synology, was eigenes, oder Linux? Bzgl. DBox: da müsste das Ding entwder NFS können oder einen Recording-Server laufen lassen können ...

Gibt es einen telnet/ssh Zugang?
Wird Samba unterstützt (nehm ich mal an) ?
Was ist mit NFS?

Ich könnt es mir natürlich auch selber zusammensuchen, aber vielleicht wisst Ihr das ja schon und ich spar ein bischen Arbeit.



Auf allen Diskstations läuft der "Synology Diskstation Manager".
alle von dir oben gefragten Features habe ich hier gesehen
http://www.synology.com/enu/products/features/index.php

telnet: ja
Samba: ja.
NFS: ja


Grüße
Manfred

Meikl
22.06.2008, 10:27
@Manfred: Da hast du natürlich absolut recht was RAID 5 betrifft. Ich denk eh das ich mit Mirroring vollkommen durchkomme. Werd jetzt versuchen weiter zu lesen, musste gard mit dem Kleinen toben zwischendurch! Alles nicht so einfach hier… ;)

Da gibts noch einen großen Produktvergleich, sehr gut: http://www.synology.com/enu/products/compare_spec.php

Frank Barth
22.06.2008, 14:25
@ Manfred
Ich kann natürlich nur eine Synology empfehlen, die ich selber habe. Es muss jeder für sich selber entscheiden, welche die erforderlichen Bedürfnisse deckt und welche er letztendlich kauft. Ich wollte die komplette physische Trennung beim Backup --> HDD extern. Ich wollte auf gar keinen Fall mehr eine Raid Lösung. Die externe Platte kommt dann in den Safe.
--------------
Die Story dazu:
Eine Platte meines Raids gab den Geist auf. Eigentlich kein Problem. Wenn sich aber 4 Stunden später die 2. Platte ins Nirwana verabschiedet.... Ich hatte einen Komplettverlust von 56.000 Bildern. Ich konnte mir diese zwar über eine Rescue-Software zurück sichern. Aber eben ohne Ordnerstruktur. Ich habe 8 Wochen lang die Bilder wieder in die originäre Ordnerstruktur zurückkopiert und umbenannt.
So etwas prägt....Ich habe nun 3-fache Sicherheit.
---------------
@emax
Ich habe ein Step by Step Tutorial geschrieben, wie man die Synology als Festplattenrecorder mit der DBox2 verknüpft. Sobald das Synology-Forum wieder "on" ist, poste ich Dir hier den Link.

Manfred
22.06.2008, 14:40
Hi Frank

ui, das ist ja beinah der GAU.
Vor sowas wollte ich mich eben bewahren.
Deswegen meine Überlegung mit dem Raid. Das mal der Controller den Geist aufgibt, das ist ja möglich, das hab ich in meinen Überlegungen berücksichtigt.
Dass da dann beide Platten kaputt gehen ist natürlich Wahnsinn.



Grüße
Manfred

Frank Barth
22.06.2008, 16:06
@emax

Da isser --> KLICK (http://www.synology-forum.de/showthread.html?t=1390) ;D

Mark
23.06.2008, 21:13
Sooo, bin seit heute (MediaMarkt, 25%) stolzer Besitzer eines anständigen Datensicherungs-Topfes. hab mir eine WD "MyBook" mit RAID-1 Datensicherung zum Anschluss an FireWire 800 organisiert (NAS brauch ich nicht!). 2 x 1TB - also 1TB Nettodaten sollte nen Moment reichen. Und es ist SICHER!

TimeMachine rödelt schon vor sich hin...

Frank Barth
23.06.2008, 21:48
Sooo, bin seit heute (MediaMarkt, 25%) stolzer Besitzer eines anständigen Datensicherungs-Topfes. hab mir eine WD "MyBook" mit RAID-1 Datensicherung zum Anschluss an FireWire 800 organisiert (NAS brauch ich nicht!). 2 x 1TB - also 1TB Nettodaten sollte nen Moment reichen. Und es ist SICHER!

TimeMachine rödelt schon vor sich hin...

Auch nicht schlecht 1TB. Na dann, viel Spass damit.

Neid Mode on
Please schraub Dir auch mal eine andere Linse als das 85 1.2 drauf. I werd narrisch. Ein Beweisfoto mit f/1.2..:o..DAS IST DEKADENT :eek:
Neid Mode off

Peter W.
02.07.2008, 09:30
Hallo,

nach einigen Erfahrungen mit NAS-Systemen und internen RAIDs (also RAID-Karte im Linux-Server) bin ich schlußendlich bei zwei normalen USB-Disks von iomega gelandet, die hier auf dem Tisch stehen.

Das Problem bei den RAID-Sachen ist, dass das jeder Hersteller für sich löst, der Kunde soll ja mit den Internas nix zu tun haben. Bestenfalls läuft da ein abgestripptes Linux mit einem Softwarer-RAID und einem Ext- oder Reiser-Filesystem. Schlimmstenfalls irgendwas ganz anderes. Allerschlimmstenfalls kann z.B. eine RAID-Karte im Linux-Server hopps gehen und dann steht man da und kann die Platten nicht an die neue Karte hängen, weil die die Zusammenarbeit verweigert und das RAID partout neu anlegen will. Selbst erlebt mit einem RAID-Controller von Promise - hätte ich da nicht zufällig eine baugleiche bei eBay gefunden, wäre alles auf den Platten futsch gewesen.

Deshalb habe ich für mich beschlossen, dass es eine Platte in einem stinknormalen externen Gehäuse sein muss, die ich selbst formatieren und jederzeit in ein anderes Gehäuse stopfen kann. Die Kontrolle über das Filesystem will ich jedenfalls nicht irgendeiner unbekannten Hersteller-Firmware überlassen. Und mit Programmen wir Arsync oder TimeMachine ist das genauso komfortabel wie ein RAID. Zudem lassen sich an eine solche Lösung jederzeit weitere Platten anstöpseln, bei den NAS-Dingern ist die Kapazität halt durch die max. verfügbare Plattengröße begrenzt.

Das nur mal so als Gedanke über Sinn und Unsinn von NAS - bequemer mag es sein, aber mir sind meine Bilddaten zu wichtig, als dass ich sie in eine Blackbox schaufele, deren Innenleben ich nicht kenne...

Viele Grüße!

emax
02.07.2008, 10:04
Exakt meine Sicht.

RAID wird dem armen Anwender als Lösung aller Datensicherungsprobleme verkauft - grosse Firmen machen das ja auch so.

Letzteres stimmt tatsächlich, nur: wenn die Deutsche Bank oder die Telekom ein RAID-System betreibt, dann ist das meistens eine Sammlung von ++50 Festplatten im grossen Rack, wohinter z.B. eine Veritas Lösung steht, oder eine von IBM, scheissegal welche. Kompatibel sind die untereinander genausowenig wie die privat-Raids die sich manche bauen. Aber bei Telekom & Co. existiert ein Wartungsvertrag und überhaupt steht ein vollständiges Desaster-Recovery Konzept hinter sowas. Für 2 Mio Euro kann man das ja wohl auch verlangen ...

Wenn da was in die Hose geht ist der Hersteller in der Pflicht, da gibts das Problem "abgerauchter Controller" nicht, weil per Wartungsvertrag die Ersatzteilbeschaffung über die gesamte Lebenszeit der eingesetzten Lösung gesichert ist.

Und noch während die Lebenszeit einer solchen professionellen Lösung verrinnt ist bereits der Nachfolger in Planung. All diese Parameter hat man als Privatfuzzi nicht unter Kontrolle, jedenfalls nicht zu bezahlbaren Preisen.

Deshalb auch bei mir (wie bereits vorher geschrieben): zwei USB-Platten im Regal, mit jeweils wechselndem Einsatz alle zwei Wochen. Das Konzept ist bewährt und heisst: "keep it simple".

Meikl
02.07.2008, 10:25
Aber ich möchte den Netzwerkzugriff und iTunes-Server. Bei RAID1 kann ja eigentlich auch nicht so viel schief gehen. Die frage ist dann ob man nicht gleich das billigere NAS ohne RAID nimmt und einfach eine USB-Platte ans NAS hängt und dort drauf sichert.

Und NEIN, ich will keinen Linux-Server im Keller… ;D

Manfred
02.07.2008, 12:46
Mittlerweile hat sich meine Strategie bzgl. Datensicherheit auch etwas geändert. Der Gau von Schwanheimer hat mir zu denken gegeben.
Da ich aber die 1. Platte als NAS unbedingt brauche (mein PC ist nicht mehr lauffähig, da die Bilder alles dicht machen) werde ich jetzt auf die Synology DS 107+ sparen. Wenn ich die habe, dann werden alle Privatdaten auf das NAS ausgelagert und ich kann meine PC Festplatte wieder löschen.

Parallel werde ich über eine hundsgewöhnliche USB Platte das NAS sichern (Backup fahren) und zwischen den Backup-Intervallen vom Netz nehnmen und ins Regal stellen.

Das ermöglicht mir dann, sowohl vom PC als auch vom Notebook aus auf alle privaten Daten zugreifen zu können und gleichzeitig habe ich eine 2. Platte mit dem Backup im Schrank.

Erstes Teil der Architektur habe ich mir letzte Woche angeschafft. Ich habe den 6...7 Jahre alten 100MBit Switch gegen einen Gigabit Switch ausgetauscht, an dem jetzt alle PCs (in Summe 4 Stück) hängen
Ich hatte vor Jahren, als ich die LAN Verkabelung in allen Kinderzimmern und meinem Arbeitszimmer gemacht habe, bereits hochwertiges CAT5e Kabel verwendet, und alle 8 Einzeldrähte in die Steckerhülsen rein gefriemelt und "verpresst". Damit konnte ich jetzt problemlos auf 1000 Mbit umsteigen.


Das NAS wird im Laufe der nächsten paar Tage bestellt.



Grüße
Manfred