Anonym041
14.11.2008, 19:37
Hi Ihr Canikons,
letzte Woche hatte ich wieder mal eine schöne Herausforderung. Zwei Mamas (noch dazu sehr nette ...) und Ihre vier Kinder - eins jünger als ein Jahr, eine drei Jahre, eine weitere vier Jahre und ein junger "Mann" mit seinen sanften fünf Jahren .... was ein Spaß sag ich bis da mal alle acht Augen in die schöne Nikon gucken die dann auch noch Blitzt und das bei herrlichstem Sonnenschein. Leider kann bzw. will ich Euch keine Bilder zeigen, da ich bei Kinderbildern im Internet mittlerweile sehr vorsichtig bin, aber ein paar nette Gedanken dazu möchte ich Euch mitteilen.
Was ist zu beachten?
Nun, zu erst ganz sicher ein "Locationcheck" indem man sich eine telle sucht die sowohl die Mamas und Papas kennen als auch der Fotofuzzy selbst. Nun, wie gut das unser deutsches Wetter eine zweiwöchige Terminabsprache zulässt ohne in Zweifel zu kommen das dies die richtige Location ist um die süßen Fratzen auf den Sensor zu bannen so das Omi und Opa bald ein schönes Bild im Rahmen an der Wand von den kleinen haben.
Also Location ist gefunden! Und nu?
Drehbuch ist das nächste Stichwort. Wie nun? Sind wir im Fernsehen? Nö, aber ohne sich im Vorfeld Gedanken über mögliche Szenerien zu machen kann so ein Shooting, insbesondere mit Mamas und Papas und vielen kleinen zum Stress pur werden ... also macht man sich besser ein paar Gedanken wie die kleinen auf dem Bild "wirken" könnten. Warum "könnten"? Nun, gerade so unterschiedliches Alter und das Wetter können einem da schnell einen Strich durch die Bildentstehung machen.
Also Ort - neudeutsch Location - und Storybook - neudeutsch Drehbuch (Bildideen) stehen. Nun kann´s losgehen!
Also kurz vorher mit Mama phonen und treffen.
Dann das Eis bei den Kids treffen, denn immerhin ist der Fotofuzzy sehr groß (und in meinem Fall vom Modell Riesenbär) und noch dazu ja ein Fremder und wie sagt Mama immer "man lacht net mit Fremden ..." GRINS. Und genau dieses Eis muss bei Mama und Kids gebrochen werden. Also auf die Knie wenn man die Kids begrüßt, dann ist selbst der 150 Kilo Fotofuzzy auf einmal genau so groß. Gut, zugegeben aufs weiche Fell zum kleinen in den Maxicosi habe ich nicht gepasst, aber auch das wäre sicher eine nette Idee für ein Storybook - aber das ne andere Geschichte *ggg*.
Dann geht möglichst nach Plan vor - dazu kann ich Euch nur viel Geduld und Kreativität wünschen - denn mit einer guten Portion von beidem geht es sehr gut.
Dann immer etliche Bilder von einem Motiv machen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit das auch mal alle 8 Augen in die Cam schauen und noch dazu auch offen sind.
Hintergrund beachten Blende nicht zu weit zu damit der Hintergrund nicht zu scharf wird, aber auch nicht zu weit auf, damit alle vier Kids in der Schärfe-Ebene platz haben. Eine gesunde Belichtungszeit die noch Dynamic, zum Beispiel in den winkenden Händen zu lässt und dennoch das Gesicht der kleinen schön scharf einfängt.
Das war´s eigentlich - am wichtigsten ist meines Erachtens - der nette Onkel zu sein dem auch die Mama und er Papa vertrauen und immer schön locker bleiben - das entspannt garantiert auch die meisten Kinderherzen und denen soll´s ja auch Spaß machen, denn auch nächstes Jahr brauchen Opas und Omas wieder zu Jahresende und zum "Feste" wieder Bilder ...
Einen guten Kaffee zum Bilder sichten macht die Auswahl auch für die Mamas leichter und traut Euch ruhig mal an kreative Ideen und Farbstile bei den Bildern - wie z.B. auch mal hartes SW mit hohen Kontrasten und auch mal weiches Licht mit Sepia Tönung kombiniert - ihr werdet sehen es gefällt nicht nur der Oma und dem Opa!
Dieses ist sicher kein Generalrezept für gelungene Kinderfotos - aber ich kann Euch aus eigener Erfahrung sagen - "It works" :-)
Probiert es aus ... ich freue mich auf Eure Kommentare und Feedbacks.
Euer Jörg
letzte Woche hatte ich wieder mal eine schöne Herausforderung. Zwei Mamas (noch dazu sehr nette ...) und Ihre vier Kinder - eins jünger als ein Jahr, eine drei Jahre, eine weitere vier Jahre und ein junger "Mann" mit seinen sanften fünf Jahren .... was ein Spaß sag ich bis da mal alle acht Augen in die schöne Nikon gucken die dann auch noch Blitzt und das bei herrlichstem Sonnenschein. Leider kann bzw. will ich Euch keine Bilder zeigen, da ich bei Kinderbildern im Internet mittlerweile sehr vorsichtig bin, aber ein paar nette Gedanken dazu möchte ich Euch mitteilen.
Was ist zu beachten?
Nun, zu erst ganz sicher ein "Locationcheck" indem man sich eine telle sucht die sowohl die Mamas und Papas kennen als auch der Fotofuzzy selbst. Nun, wie gut das unser deutsches Wetter eine zweiwöchige Terminabsprache zulässt ohne in Zweifel zu kommen das dies die richtige Location ist um die süßen Fratzen auf den Sensor zu bannen so das Omi und Opa bald ein schönes Bild im Rahmen an der Wand von den kleinen haben.
Also Location ist gefunden! Und nu?
Drehbuch ist das nächste Stichwort. Wie nun? Sind wir im Fernsehen? Nö, aber ohne sich im Vorfeld Gedanken über mögliche Szenerien zu machen kann so ein Shooting, insbesondere mit Mamas und Papas und vielen kleinen zum Stress pur werden ... also macht man sich besser ein paar Gedanken wie die kleinen auf dem Bild "wirken" könnten. Warum "könnten"? Nun, gerade so unterschiedliches Alter und das Wetter können einem da schnell einen Strich durch die Bildentstehung machen.
Also Ort - neudeutsch Location - und Storybook - neudeutsch Drehbuch (Bildideen) stehen. Nun kann´s losgehen!
Also kurz vorher mit Mama phonen und treffen.
Dann das Eis bei den Kids treffen, denn immerhin ist der Fotofuzzy sehr groß (und in meinem Fall vom Modell Riesenbär) und noch dazu ja ein Fremder und wie sagt Mama immer "man lacht net mit Fremden ..." GRINS. Und genau dieses Eis muss bei Mama und Kids gebrochen werden. Also auf die Knie wenn man die Kids begrüßt, dann ist selbst der 150 Kilo Fotofuzzy auf einmal genau so groß. Gut, zugegeben aufs weiche Fell zum kleinen in den Maxicosi habe ich nicht gepasst, aber auch das wäre sicher eine nette Idee für ein Storybook - aber das ne andere Geschichte *ggg*.
Dann geht möglichst nach Plan vor - dazu kann ich Euch nur viel Geduld und Kreativität wünschen - denn mit einer guten Portion von beidem geht es sehr gut.
Dann immer etliche Bilder von einem Motiv machen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit das auch mal alle 8 Augen in die Cam schauen und noch dazu auch offen sind.
Hintergrund beachten Blende nicht zu weit zu damit der Hintergrund nicht zu scharf wird, aber auch nicht zu weit auf, damit alle vier Kids in der Schärfe-Ebene platz haben. Eine gesunde Belichtungszeit die noch Dynamic, zum Beispiel in den winkenden Händen zu lässt und dennoch das Gesicht der kleinen schön scharf einfängt.
Das war´s eigentlich - am wichtigsten ist meines Erachtens - der nette Onkel zu sein dem auch die Mama und er Papa vertrauen und immer schön locker bleiben - das entspannt garantiert auch die meisten Kinderherzen und denen soll´s ja auch Spaß machen, denn auch nächstes Jahr brauchen Opas und Omas wieder zu Jahresende und zum "Feste" wieder Bilder ...
Einen guten Kaffee zum Bilder sichten macht die Auswahl auch für die Mamas leichter und traut Euch ruhig mal an kreative Ideen und Farbstile bei den Bildern - wie z.B. auch mal hartes SW mit hohen Kontrasten und auch mal weiches Licht mit Sepia Tönung kombiniert - ihr werdet sehen es gefällt nicht nur der Oma und dem Opa!
Dieses ist sicher kein Generalrezept für gelungene Kinderfotos - aber ich kann Euch aus eigener Erfahrung sagen - "It works" :-)
Probiert es aus ... ich freue mich auf Eure Kommentare und Feedbacks.
Euer Jörg