PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RAW zu Jpg Konvertierung



Manfred
12.02.2008, 10:45
Hallo an alle,

Nachdem auch hier im Forum schon zu dem Thema diskutiert worden ist, und auch ich im Laufe der letzten Tage viel zu dem Thema in anderen Foren gelesen habe, hier mal von meiner Seite aus ein kurzes Fazit, zu dem ganzen:Wohlgemerkt, vieles von dem geschriebenen bezieht sich aus Infos von anderen Foren.

1. Aussage: auch ohne Nachbearbeitung macht es Sinn, Bilder in RAW zu fotografieren

Diese Aussage hat mich am meisten überrascht. Ich habe sie in einem Bericht aus dem Dforum.
http://www.dforum.net/showthread.php?t=518928&page=2
Also, auch wenn ich bei 95% der Fotos nicht vorhabe, etwas zu verändern, werden die Bilder durch den Canon DPP besser konvertiert, als durch die Kamera-interne SW.


2. Aussage: gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen RAW Konvertern?

Ja, anscheinend sehr wohl. Und eigenartigerweise gibt es Tests, die beweisen sollen, dass der Adobe LR "nicht so toll" ist
siehe Beitrag hier:
http://www.dforum.net/showthread.php?t=518548&highlight=rawshooter&page=2

Hier wird ein und das selbe Bild mit Lightroom und DPP entwickelt.
Das Ergebnis ist bei DPP besser.
Auch sind wohl ein paar Schreiber der Meinung, das das Ergebnis so stimmen würde.

Wenn man zudem überlegt, das es den DPP kostenlos gibt, LR aber teuer bezahlt werden muss....


Meine Erfahrungen mit RAW:
Zugegeben, ich arbeite erst seit ein paar Tagen mit RAW Bildern.
Eigentlich erst, seit ich den Beitrag unter 1. gelesen habe.

Ich hatte mal kurz LR als Testversion auf dem Rechner ---> sporadische Hänger (einfrieren des Rechners)

Dann hab ich natürlich den DPP (der ja mit bei der Kamera dabei ist
Und ich habe, als ich mir die Speicherkarte zur Kamera gekauft habe, in der Sundisk Verpackung eine Lizenz für "Phase One" gefunden und mir die installiert.

Ich habe jetzt mehrere Bilder mit DPP und Phase one entwickelt.
Wo ich hervorragende Ergebnisse (im Vergleich zu den Jpgs) gesehen habe, waren Bilder in Zimmern bei schlechter Beleuchtung und mit Blitz.
Hier hat mich vor allem der nachträgliche Weissabgleich bei Raw imponiert.
Das soll angeblich bei Jpgs auch noch gehen, ich wüsste aber nicht, wie.

Auch bei den Bildern vom Sonnenuntergang kann man mit minimalen Regler Einstellungen das Rot verstärken
Und auch die Blitzbilder kommen in viel "natürlicheren" Farben rüber.

Und auch die Schärfe wird erst beim Konvertieren festgelegt


Vergleich von Phase one (V4.0) zu DPP:
Qualitativ kann ich da noch keine Unterschiede sehen, habe aber auch noch viel zu wenig Bilder gemacht und miteinander vergleichen.
Nervig bei Phase one 4.0 ist es, dass es noch keine deutsche Oberfläche gibt. Und leider habe ich festgestellt, dass es doch eine ganze Reihe von fotospezifischen Spezialausdrücke gibt, die einem nicht so geläufig sind. Allerdings scheint mir Phase one schneller zu sein, als der DPP.
Bei Phase one hat man sofort nach dem Programmstart eine komplette "Werkzeugbox" da, mit allen wichtigen Schiebereglern.


DPP ist komplett in deutsch
Bei den einzelnen Befehlen muss man allerdings ein bisschen im Menu suchen. Ich hab noch keine Toolbox gefunden, die alle Regler auf einen Schlag präsentiert hat.


3. Fazit aus dem Ganzen für mich

Ich werde in Zukunft alle Bilder in RAW aufnehmen und mit DPP im Batchlauf entwickeln.
Das kostet fast keine Zeit, und wenn die Output-Jpgs dann auch noch besser sein sollen, wie die Jpgs aus der Kamera, dann bin ich vollauf zufrieden.

Bilder von Innenräumen werde ich gezielt anschauen und eventuell versuchen, die noch zu optimieren.


Grüße

Manfred

Trami
12.02.2008, 11:05
ka obs dir weiter hilft aber lese dir bitte mal den artikel hier durch

http://www.traumflieger.de/desktop/raw/raw_start.php

dort wirst du vllt um einiges schlauer was das thema komprimierungsart bzw bildformat betrifft

je nach anwendungsart solltest du entscheiden

persönlich würde ich bei raw bleiben in sachen fotobearbeitung
jpg ist in sachen internet darstellung auf grund der komprimierung zu empfehlen hat jedoch aber an einigen stelle verluste in der qualität auf grund der komprimierung, wenn du jedoch qualitativ höherwertige bilder veröffentlichen willst würde ich auf *.raw zurrückgreifen.

Mark
12.02.2008, 11:47
Hmm, also ich persönlich fotografiere eigentlich fast immer in JPG (schlagt mich doch! :mappe:)
RAW verwendei ch ausschliesslich, wenn ich wirklich professionell und "künstlerisch" unterwegs bin, um mir im Nachhinein noch ein paar Möglichkeiten der Korrektur offen zu halten - also quasi "RAW" wenn es gut werden MUSS.
Für die normale Fotografie reicht das JPG Format locker aus, und die Files sind mir mit ca. 5MB auch schon gross genug! Ich wüsste gar nicht, wo ich all die RAWs speichern sollte, mein Rechner würde schon bald platzen ???
Als Konverter vertraue ich auf iPhoto bzw Aperture.

Trami
12.02.2008, 11:54
dvd burn ftw :D

Manfred
12.02.2008, 11:57
Für die normale Fotografie reicht das JPG Format locker aus, und die Files sind mir mit ca. 5MB auch schon gross genug! Ich wüsste gar nicht, wo ich all die RAWs speichern sollte, mein Rechner würde schon bald platzen ???



Hallo Mark.
auch ich werde meine Files als jpg abspeichern / archivieren. Genauso wie du, aus Platzgründen.
Aber, wenn das stimmt, was in dem ersten Link geschrieben steht, dann erhältst du die "besseren" Jpgs, wenn du in RAW fotografierst und am Rechner zu jpg konvertierst .
Anschließend kannst du ja das RAW Bild löschen. :-)


Gruß
Manfred

Dennis
12.02.2008, 19:40
Moin,
also ich fotografiere aus alles in RAW. Obs nun besser ist oder nicht sei einfach mal dahin gestellt. Mir gefällt es einfach die Option zu haben, nachträglich noch etliches am Bild verändern zu können, z.B. den Weissabgleich.

Brutal ist halt die Speichermenge die dabei drauf geht. Bei unsere Hochzeitsreise waren es mal 600 Bilder in RAWs... das war echt übelst.. vielleicht sollte ich mir wie Manfred angewöhnen die Bilder über DPP in Jpegs umwandeln zu lassen... !?