Mark
16.07.2008, 19:47
Einige von Euch werden es verfolgt haben: meine ständigen Wechsel zwischen Apple iPhoto und Apple Aperture, zurück zu iPhoto, einen Ausflug zu Adobe LightRoom wieder zurück zu iPhoto, und jetzt schliesslich und endlich zu Apples Aperture.
Hier nun meine ganz persönlichen Gründe, warum ich mich zur Verwaltung meiner Bilder für Aperture entschieden habe:
<strong>1.) Die übersichtliche Oberfläche:</strong>
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/vollbild.jpg" alt="vollbild.jpg" title="vollbild.jpg" border="1" height="313" width="500" />
Die Oberfläche gibt mir genau all die Möglichkeiten, die ich brauche, und ist dabei besonders übersichtlich angeordnet - wenn man nach einiger Zeit das System und das Customizing der Oberfläche verstanden hat. Besonders hervorzuheben ist die wunderbare Vollbilddarstellung (hier im Bild), die den Fotografen wirklich komplett mit seinen Bildern von der digitalen Aussenwelt abschottet. Wunderbar.
<strong>2.) Anzeigemöglichkeiten</strong>
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/anzeige.jpg" alt="anzeige.jpg" title="anzeige.jpg" border="1" height="104" width="500" />
Man kann sich wunderbar in Aperture ein eigenes "Anzeigeschema" erstellen, um die EXIF-Informationen unter den entsprechenden Bildern angezeigt zu bekommen, die auch interessieren. Eine Funktion, die ich bisher in keinem anderen Tool so schön strukturiert gesehen habe, und die in iPhoto fast unmöglich ist.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/mymetadata.jpg" alt="mymetadata.jpg" title="mymetadata.jpg" border="1" height="358" width="500" />
<strong>3.) Personalisierung</strong>
Nicht nur die Oberfläche lässt sich einfach nach eigenen Wünschen und Vorlieben einstellen. Metadaten lassen sich einfach an persönliche Wünsche anpassen
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/personalmeta.jpg" alt="personalmeta.jpg" title="personalmeta.jpg" border="1" height="945" width="398" />
Und auch ein persönliches Namensschema lässt sich entwickeln. So kann man beispielsweise ein Schema entwickeln, das<strong><em> Iitialen_Datum_Uhrzeit_Dateiname.JPG</em></strong> heisst. Einmal angelegt, steht das Schema immer zur Verfügung - beim neuen Import von Bilder, aber auch beim Export von bereits vorhandenen Bildern aus der Library heraus.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/personalnames.jpg" alt="personalnames.jpg" title="personalnames.jpg" border="1" height="271" width="405" />
<strong>4.) Verschlagwortung</strong>
Wohl die Königsdisziplin von Aperture. Einfach lassen sich eigene Schlagwortbäume erstellen. Schlagwörter werden auch vererbt. Legt man beispielsweise eine Kategorie <em>Architektur</em> an, darunter <em>Flughäfen</em>, dann <em>Flughafen München</em>, und vergibt das Schlagwort <em>Flughafen München</em> für ein Bild, so lassen sich die Bilder auch finden, wenn man nur nach <em>Architektur</em> sucht.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schlagworte2.jpg" alt="schlagworte2.jpg" title="schlagworte2.jpg" border="1" height="672" width="500" />
Diese Schlagworte lasen sich auch nach Belieben auf Schaltflächen legen, so dass man per Knopfdruck verschlagworten kann
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schlagworte.jpg" alt="schlagworte.jpg" title="schlagworte.jpg" border="1" height="86" width="500" />
<strong>5.) Arbeiten mit der Tastatur</strong>
Auch hier ist Aperture ganz auf Effektivität getrimmt. Nahezu alle Funktionen lassen sich schnell mit der Tastatur bedienen.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/tastatur.jpg" alt="tastatur.jpg" title="tastatur.jpg" border="1" height="298" width="500" />
So kann man beispielsweise extrem schnell seine Bilder bewerten und (aus-) Sortieren. Die Zahlen 1-5 gedrückt und man hat Bewertungssterne vergeben. Die Zahl 9 sortiert ein Bild aus. Es wird nicht endgültig gelöscht, aber nicht mehr angezeigt.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/bewertungstasten.jpg" alt="bewertungstasten.jpg" title="bewertungstasten.jpg" border="1" height="83" width="500" />
Das Resultat der Bewertungen kann man sofort in der Library erkennen.
<strong>6.) Intelligente Alben</strong>
Mit den intelligenten Alben lassen sich die genannten Funktionen toll verbinden, so kann man beispielsweise ein intelligentes Album (wie in iTunes) anlegen, das automatisch alle Bilder beinhaltet, welche zum Beispiel das Schlagwort <em>Architektur</em> und 4-5 Sterne bekommen haben. So findet man schnell die besten Architekturbilder in der gesamten Library.
<strong>7.) Bildbearbeitung</strong>
Schnell und einfach lassen sich Bilder im Bearbeitungsmodus verändern.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schwebepalette.jpg" alt="schwebepalette.jpg" title="schwebepalette.jpg" border="1" height="957" width="500" />
Mein Lieblingsregler ist hier "Lebendigkeit" - Bilder wirken wie der Name schon sagt einfach lebendiger. Diese Einstellung lässt sich (wie alle anderen auch) natürlich auch als Preset definieren. So kann man beispielsweise automatisiert alle Bilder mit etwas mehr Lebendigkeit versehen und / oder Nachschärfen etc.
8<strong>.) Export-Plugins</strong>
Schon in Aperture 2.0 liessen sich viele Erweiterungen installieren, so beispielsweise Border FX oder der Export in verschiedene Web - Galerien, wie "Gallery 2.0" oder auch direkt nach .Mac.
<em><img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/exportfilter.jpg" alt="exportfilter.jpg" title="exportfilter.jpg" border="1" height="384" width="500" /></em>
Mit Aperture 2.1 werden sicher schon bald viele weitere Plugins zur Verfügung stehen. Bereits angekündigt wurde beispielsweise "NoiseNinja" zur Reduktion von Bildrauschen.
<strong>9.) Printpresets</strong>
Wer kennt das nicht - mal schnell ein optimales Bild ausdrucken - aber wie waren nochmal meine Einstellungen beim letzten mal? In Aperture lassen sich einfach Print-Presets abspeichern - diese stehen dann einfach per Mausclick beim nächsten Druck zur Verfügung. Sowohl für verschiedene Einzelbilder (bei mir <em>10x15 optimal</em> und <em>20x30 optimal</em>) - es lassen sich aber auch hervorragende Presets für den Ausdruck von "Kontaktbögen" einstellen. Wer das noch aus der anaogen Fotografie kennt, wird die Funktion lieben.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/printpresets.jpg" alt="printpresets.jpg" title="printpresets.jpg" border="1" height="331" width="500" />
<strong>10.) Backup</strong>
Last but not least lässt sichmit Aperture schnell und einfach ein Backup-Konzept erstellen. Wer also der beliebten TimeMachine doch nicht zu 100% traut, der kann hier ein oder mehere weitere Backups seiner Library auf externe Platten erstellen. Bei der nächsten Aktualisierung werden nur die Änderungen gesichert.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/backup.jpg" alt="backup.jpg" title="backup.jpg" border="1" height="205" width="432" />
<strong>canikon - Fazit:</strong>
Wenn man sich erstmal an Aperture gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Die vielen persönlichen Einstellungen machen aus einem Standardprodukt schnell eine auf die persönlichen Wünsche ausgelegte Bilderverwaltung. Zugegeben, die Eingewöhnung und die persönlichen Einstellungen brauchen Zeit. Vieles entdeckt man erst mit der Zeit, einige Funktionen erschliessen sich auch nicht sofort. Spätestens jedoch mit der aktuellen Version 2.1 ist Apple hier mit Aperture aber ein wirklich professionelles Tool gelungen, auf das man bei der täglichen Arbeit mit Bildern nie mehr verzichten will. Der Preis von 199,- Euro geht für den Funktionsumfang vollkommen in Ordnung.
<strong>Tipp: </strong>Lasst Euch Zeit und gebt nicht so schnell auf!
Hier nun meine ganz persönlichen Gründe, warum ich mich zur Verwaltung meiner Bilder für Aperture entschieden habe:
<strong>1.) Die übersichtliche Oberfläche:</strong>
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/vollbild.jpg" alt="vollbild.jpg" title="vollbild.jpg" border="1" height="313" width="500" />
Die Oberfläche gibt mir genau all die Möglichkeiten, die ich brauche, und ist dabei besonders übersichtlich angeordnet - wenn man nach einiger Zeit das System und das Customizing der Oberfläche verstanden hat. Besonders hervorzuheben ist die wunderbare Vollbilddarstellung (hier im Bild), die den Fotografen wirklich komplett mit seinen Bildern von der digitalen Aussenwelt abschottet. Wunderbar.
<strong>2.) Anzeigemöglichkeiten</strong>
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/anzeige.jpg" alt="anzeige.jpg" title="anzeige.jpg" border="1" height="104" width="500" />
Man kann sich wunderbar in Aperture ein eigenes "Anzeigeschema" erstellen, um die EXIF-Informationen unter den entsprechenden Bildern angezeigt zu bekommen, die auch interessieren. Eine Funktion, die ich bisher in keinem anderen Tool so schön strukturiert gesehen habe, und die in iPhoto fast unmöglich ist.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/mymetadata.jpg" alt="mymetadata.jpg" title="mymetadata.jpg" border="1" height="358" width="500" />
<strong>3.) Personalisierung</strong>
Nicht nur die Oberfläche lässt sich einfach nach eigenen Wünschen und Vorlieben einstellen. Metadaten lassen sich einfach an persönliche Wünsche anpassen
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/personalmeta.jpg" alt="personalmeta.jpg" title="personalmeta.jpg" border="1" height="945" width="398" />
Und auch ein persönliches Namensschema lässt sich entwickeln. So kann man beispielsweise ein Schema entwickeln, das<strong><em> Iitialen_Datum_Uhrzeit_Dateiname.JPG</em></strong> heisst. Einmal angelegt, steht das Schema immer zur Verfügung - beim neuen Import von Bilder, aber auch beim Export von bereits vorhandenen Bildern aus der Library heraus.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/personalnames.jpg" alt="personalnames.jpg" title="personalnames.jpg" border="1" height="271" width="405" />
<strong>4.) Verschlagwortung</strong>
Wohl die Königsdisziplin von Aperture. Einfach lassen sich eigene Schlagwortbäume erstellen. Schlagwörter werden auch vererbt. Legt man beispielsweise eine Kategorie <em>Architektur</em> an, darunter <em>Flughäfen</em>, dann <em>Flughafen München</em>, und vergibt das Schlagwort <em>Flughafen München</em> für ein Bild, so lassen sich die Bilder auch finden, wenn man nur nach <em>Architektur</em> sucht.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schlagworte2.jpg" alt="schlagworte2.jpg" title="schlagworte2.jpg" border="1" height="672" width="500" />
Diese Schlagworte lasen sich auch nach Belieben auf Schaltflächen legen, so dass man per Knopfdruck verschlagworten kann
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schlagworte.jpg" alt="schlagworte.jpg" title="schlagworte.jpg" border="1" height="86" width="500" />
<strong>5.) Arbeiten mit der Tastatur</strong>
Auch hier ist Aperture ganz auf Effektivität getrimmt. Nahezu alle Funktionen lassen sich schnell mit der Tastatur bedienen.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/tastatur.jpg" alt="tastatur.jpg" title="tastatur.jpg" border="1" height="298" width="500" />
So kann man beispielsweise extrem schnell seine Bilder bewerten und (aus-) Sortieren. Die Zahlen 1-5 gedrückt und man hat Bewertungssterne vergeben. Die Zahl 9 sortiert ein Bild aus. Es wird nicht endgültig gelöscht, aber nicht mehr angezeigt.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/bewertungstasten.jpg" alt="bewertungstasten.jpg" title="bewertungstasten.jpg" border="1" height="83" width="500" />
Das Resultat der Bewertungen kann man sofort in der Library erkennen.
<strong>6.) Intelligente Alben</strong>
Mit den intelligenten Alben lassen sich die genannten Funktionen toll verbinden, so kann man beispielsweise ein intelligentes Album (wie in iTunes) anlegen, das automatisch alle Bilder beinhaltet, welche zum Beispiel das Schlagwort <em>Architektur</em> und 4-5 Sterne bekommen haben. So findet man schnell die besten Architekturbilder in der gesamten Library.
<strong>7.) Bildbearbeitung</strong>
Schnell und einfach lassen sich Bilder im Bearbeitungsmodus verändern.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/schwebepalette.jpg" alt="schwebepalette.jpg" title="schwebepalette.jpg" border="1" height="957" width="500" />
Mein Lieblingsregler ist hier "Lebendigkeit" - Bilder wirken wie der Name schon sagt einfach lebendiger. Diese Einstellung lässt sich (wie alle anderen auch) natürlich auch als Preset definieren. So kann man beispielsweise automatisiert alle Bilder mit etwas mehr Lebendigkeit versehen und / oder Nachschärfen etc.
8<strong>.) Export-Plugins</strong>
Schon in Aperture 2.0 liessen sich viele Erweiterungen installieren, so beispielsweise Border FX oder der Export in verschiedene Web - Galerien, wie "Gallery 2.0" oder auch direkt nach .Mac.
<em><img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/exportfilter.jpg" alt="exportfilter.jpg" title="exportfilter.jpg" border="1" height="384" width="500" /></em>
Mit Aperture 2.1 werden sicher schon bald viele weitere Plugins zur Verfügung stehen. Bereits angekündigt wurde beispielsweise "NoiseNinja" zur Reduktion von Bildrauschen.
<strong>9.) Printpresets</strong>
Wer kennt das nicht - mal schnell ein optimales Bild ausdrucken - aber wie waren nochmal meine Einstellungen beim letzten mal? In Aperture lassen sich einfach Print-Presets abspeichern - diese stehen dann einfach per Mausclick beim nächsten Druck zur Verfügung. Sowohl für verschiedene Einzelbilder (bei mir <em>10x15 optimal</em> und <em>20x30 optimal</em>) - es lassen sich aber auch hervorragende Presets für den Ausdruck von "Kontaktbögen" einstellen. Wer das noch aus der anaogen Fotografie kennt, wird die Funktion lieben.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/printpresets.jpg" alt="printpresets.jpg" title="printpresets.jpg" border="1" height="331" width="500" />
<strong>10.) Backup</strong>
Last but not least lässt sichmit Aperture schnell und einfach ein Backup-Konzept erstellen. Wer also der beliebten TimeMachine doch nicht zu 100% traut, der kann hier ein oder mehere weitere Backups seiner Library auf externe Platten erstellen. Bei der nächsten Aktualisierung werden nur die Änderungen gesichert.
<img src="http://www.canikon.de/wp-content/uploads/2008/04/Aperture/backup.jpg" alt="backup.jpg" title="backup.jpg" border="1" height="205" width="432" />
<strong>canikon - Fazit:</strong>
Wenn man sich erstmal an Aperture gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Die vielen persönlichen Einstellungen machen aus einem Standardprodukt schnell eine auf die persönlichen Wünsche ausgelegte Bilderverwaltung. Zugegeben, die Eingewöhnung und die persönlichen Einstellungen brauchen Zeit. Vieles entdeckt man erst mit der Zeit, einige Funktionen erschliessen sich auch nicht sofort. Spätestens jedoch mit der aktuellen Version 2.1 ist Apple hier mit Aperture aber ein wirklich professionelles Tool gelungen, auf das man bei der täglichen Arbeit mit Bildern nie mehr verzichten will. Der Preis von 199,- Euro geht für den Funktionsumfang vollkommen in Ordnung.
<strong>Tipp: </strong>Lasst Euch Zeit und gebt nicht so schnell auf!