Nichtraucher
01.12.2010, 06:27
Hi!
Habe neulich eigentlich nur mittels der bekannten "Traumflieger" Testvorlage meine Objektive auf Front bzw. Backfocus testen und die Feinkorrektur der Cam entsprechend einstellen wollen, aber dabei fielen mir teils drastische Belichtungsschwankungen auf.
Um eventuelle Einflüsse des Umgebungslichts und der Belichtungsmessung auszuschließen, wiederholte ich das Ganze dann mit einem etwas veränderten Testaufbau: Baustrahler und manuelle Belichtungseinstellung.
Dabei ergab sich dann:
* bei IDENTISCHEN Lichtverhältnissen, soweit machbar gleichem Bildausschnitt, und manueller Belichtungseinstellung auf ein und dieselbe Blenden/Verschlußzeit/ISO Konfiguration ergab sich ein Unterschied von bis zu 2 Blendenstufen zwischen den Objektiven.
Mit weitem Abstand am "hellsten" war mein Tamron 90mm Macro, dann das Nikkor 50mm 1.8, und am "dunkelsten" sowie ziemlich dicht beieinander die Zooms, ein Tamron 24-135, mein altes Sigma 70-300 (noch die non-APO Version), ein Nikon 24-85 AF-D sowie ein nagelneues 28-300 Nikkor, das ich derzeit zur Probe hier habe.
* da einige der Objektive einen Blendenring haben, habe ich mit diesen Objektiven dann nochmal den Vergleich zwischen Blendenwahl über Kamera-Einstellrad und (nach entsprechender Umstellung im Setup) Blendenwahl via Objektivblendenring gemacht.
Ergebnis: bei identischer Blendeneinstellung waren die Bilder bei Blendenwahl via Objektivring durchweg etwas heller. Den deutlichsten Unterschied habe ich da ausgerechnet bei meinem bisherigen "Lieblingimmerdraufobjektiv" gesehen, dem Tammy 24-135.
Hatte dann vorgestern die Gelegenheit, mal eine andere D700 beim Händler daraufhin zu testen, natürlich nicht so ausgiebig wie meine eigene, aber auch da zeigte sich: das Bild mit dem 90mm Macro ist bei gleicher Blendeneinstellung und Verschlußzeit und (soweit beim Händler machbar, ging aber IMHO recht gut) WEIT heller als mit dem 24-135 und dem 28-300, und bei Blende mit Blendenring werden die Bilder beim 24-135... nein, nicht etwa heller wie an meiner D700, sondern sichtbar DUNKLER!
Was ist da faul?
Mir ist klar, daß die bei den meisten Nikon Objektiven (IIRC gibt´s ja derzeit nur ein, zwei Tilt&shift Festbrennweiten mit elektronischer Blendensteuerung) noch mechanische Blendenübertragung gewissen Toleranzen unterworfen ist, doch daß sich das dermaßen herb auswirkt, hätte ich nicht gedacht.
Bei der Gelegenheit noch ein paar Worte zum 28-300: Es ist selbst zentral und abgeblendet wahrlich kein Schärfewunder, und die Vignettierung kam mir selbst bei Blende 11 arg herb vor. Gegen das 10 Jahre alte Tammy 24-135 fällt es in jeglicher Hinsicht gnadenlos ab, und selbst das billige 70-300 non-APO Sigma fährt auflösungsmäßig regelrecht Kreise um diesen gruseligen Flaschenboden!
Habe neulich eigentlich nur mittels der bekannten "Traumflieger" Testvorlage meine Objektive auf Front bzw. Backfocus testen und die Feinkorrektur der Cam entsprechend einstellen wollen, aber dabei fielen mir teils drastische Belichtungsschwankungen auf.
Um eventuelle Einflüsse des Umgebungslichts und der Belichtungsmessung auszuschließen, wiederholte ich das Ganze dann mit einem etwas veränderten Testaufbau: Baustrahler und manuelle Belichtungseinstellung.
Dabei ergab sich dann:
* bei IDENTISCHEN Lichtverhältnissen, soweit machbar gleichem Bildausschnitt, und manueller Belichtungseinstellung auf ein und dieselbe Blenden/Verschlußzeit/ISO Konfiguration ergab sich ein Unterschied von bis zu 2 Blendenstufen zwischen den Objektiven.
Mit weitem Abstand am "hellsten" war mein Tamron 90mm Macro, dann das Nikkor 50mm 1.8, und am "dunkelsten" sowie ziemlich dicht beieinander die Zooms, ein Tamron 24-135, mein altes Sigma 70-300 (noch die non-APO Version), ein Nikon 24-85 AF-D sowie ein nagelneues 28-300 Nikkor, das ich derzeit zur Probe hier habe.
* da einige der Objektive einen Blendenring haben, habe ich mit diesen Objektiven dann nochmal den Vergleich zwischen Blendenwahl über Kamera-Einstellrad und (nach entsprechender Umstellung im Setup) Blendenwahl via Objektivblendenring gemacht.
Ergebnis: bei identischer Blendeneinstellung waren die Bilder bei Blendenwahl via Objektivring durchweg etwas heller. Den deutlichsten Unterschied habe ich da ausgerechnet bei meinem bisherigen "Lieblingimmerdraufobjektiv" gesehen, dem Tammy 24-135.
Hatte dann vorgestern die Gelegenheit, mal eine andere D700 beim Händler daraufhin zu testen, natürlich nicht so ausgiebig wie meine eigene, aber auch da zeigte sich: das Bild mit dem 90mm Macro ist bei gleicher Blendeneinstellung und Verschlußzeit und (soweit beim Händler machbar, ging aber IMHO recht gut) WEIT heller als mit dem 24-135 und dem 28-300, und bei Blende mit Blendenring werden die Bilder beim 24-135... nein, nicht etwa heller wie an meiner D700, sondern sichtbar DUNKLER!
Was ist da faul?
Mir ist klar, daß die bei den meisten Nikon Objektiven (IIRC gibt´s ja derzeit nur ein, zwei Tilt&shift Festbrennweiten mit elektronischer Blendensteuerung) noch mechanische Blendenübertragung gewissen Toleranzen unterworfen ist, doch daß sich das dermaßen herb auswirkt, hätte ich nicht gedacht.
Bei der Gelegenheit noch ein paar Worte zum 28-300: Es ist selbst zentral und abgeblendet wahrlich kein Schärfewunder, und die Vignettierung kam mir selbst bei Blende 11 arg herb vor. Gegen das 10 Jahre alte Tammy 24-135 fällt es in jeglicher Hinsicht gnadenlos ab, und selbst das billige 70-300 non-APO Sigma fährt auflösungsmäßig regelrecht Kreise um diesen gruseligen Flaschenboden!