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Hallo Steffen!
Im Prinzip hast Du recht: Es ist technisch durchaus möglich, Bilder so hochzuinterpolieren, daß dabei keine digitalen Artefakte auffallen. Allerdings erfordert dies spezielle Algorithmen, die wesentlich ausgefeilter sind als das, was in der üblichen Software vorhanden ist. Insbesondere die Drucker-Software schafft das beim hochziehen der Bilder auf Druck-Auflösung offenbar (noch?) nicht. Allerdings reicht die physikalische Auflösung von digitalen Kameras erst dann aus, um den Film-Look 100%ig abzubilden, wenn sie auch bei hohen Kontrasten dieselbe hohe Auflösung schaffen.
Allerdings ersetzt das weder den Blick auf eine Kameramattscheibe, noch den Blick auf eine Leuchtplatte mit einem schönen großen Dia
Daß in Naturbildern keine hohen Kontraste vorkommen, möchte ich rundweg abstreiten. Das kommt ganz aufs Motiv, auf die Lichtsituation, usw. an.
Es mag sein daß ich keine wirklich hochwertige DSLR besitze, jedoch verwende ich gelegentlich eine Canon 600D. Jetzt kann ich aber natürlich wieder argumentieren: So eine Vollformat-DSLR kostet halt doch ein gutes Stück Geld... Irgendwo geht es halt auch ums Preis-Leistungsverhältnis.
Reflecta hat zuletzt einen neuen Mittelformatscanner auf den Markt gebracht, der immerhin (echte) 3200 dpi für einen relativ bezahlbaren Preis schafft. Gerüchteweise wollen sie nun noch ein Hi-End Modell konstruieren.
Nein, es macht _nicht_ grundsätzlich mehr Sinn, das Motiv mit einem Panoramasystem zu scannen. Das Motiv bewegt sich oft genug. Und wenn es nur das Licht ist, das sich ändert. Der Film auf der Leuchtplatte macht solche Zicken nicht in demselben Maße... Es ist schon ein Unterschied, ob man beim Fotografieren puzzeln muß, oder ob das später nur ein Bestandteil des Verarbeitungsprozesses ist.
Viele Grüße
Wilfried






Ich bezog diese Aussage auf das Bild im Test. Und natürlich gibt es immer mal wieder stellen mit hohem Kontrast, aber ich habe lieber ein Bild in dem flaue und stark kontrastierte Strukturen gleichermaßen aufgelöst sind als ein Bild in dem die mit starkem Kontrast eine super hohe Auflösung haben und die mit geringem Kontrast nur noch Matsch sind.
Den kannte ich noch nicht!
Das hängt sicherlich davon ab was man fotografiert.
Bei meinen Motiven wäre das idR nicht das Problem.
So ein Microskopisches Verfahren kannst Du imho nicht wirklich ernst meinen. Bei 80facher Vergrößerung wie im Test haben solche Teile ein Objektfeld von 2-3mm. Für 6x7 brauchst Du da schon so um tausend aufnahmen.
Grüße!
Steffen
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FARBE ist nicht nur überbewertet, sie ist eine Illusion!




Hallo Steffen!
Ist das nicht schon ein wenig subjektiv? Ich habe einige analoge Fotos, bei denen starke Kontraste neben schwachen Kontrasten vorkommen. Ich finde wirklich nicht, daß da irgend etwas irgendwie falsch aussieht. Im Gegenteil. Oft mache ich auch digitale Fotos von demselben Motiv. Meistens empfinde ich die analogen Bilder als schöner. Überhaupt... auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen... ein digitales Bild kann sowieso nie so gut aussehen wie ein schönes Dia auf einer Leuchtplatte
Sehe ich das recht -- versuchst Du die geringere Auflösung einer Digitalkamera als Nachteil der analogen Fotografie darzustellen?
Je nach dem welche Auflösung man beim Abfotografieren erreichen will, und welche Auflösung die verwendete Digitalkamera bietet, braucht man mehr oder weniger Bilder. Im Allgemeinen bekommt man mit ungefähr einem Dutzend Bilder schon sehr gute Resultate -- eine gute Digitalkamera vorausgesetzt!
Wenn man extreme Auflösung haben möchte, ist natürlich auch extremer Aufwand gefragt. Das Verfahren ist aufgrund des hohen Aufwandes kaum praktikabel -- aber dasselbe Argument kann ich im Prinzip auch gegen das Stitching auf dem freien Felde bringen. Da braucht man ja auch extrem viele Aufnahmen, wenn man extreme Auflösung haben will...
Viele Grüße
Wilfried






Das ist sogar 100% subjektiv, darum schrieb ich ja, "ich habe lieber"...
Auch ein 6x9 cm großes Dia auf einem Leuchtpult schöner zu finden als ein 30x50cm großes digitales Bild auf einem Monitor ist subjektiv...
Ich hatte Dich oben so verstanden Du würdest das Verfahren mit dem Mikroskop vorschlagen, um noch höhere Auflösungen als mit einem Scanner zu erreichen.
Dass das Bildfeld eines Mikroskops nicht größer ist als ein paar mm ist kein Fehler der angeschlossenen Kamera.
Ein Negativ mit einem Dutzend Fotos ab zu scannen ist sicherlich eine Möglichkeit die aber kaum bessere Ergebnisse als ein guter Scanner liefert, oder?
Das original Objekt mit einem Dutzend Fotos ab zu lichten wird aber definitiv eine höhere Bildqualität liefern.
Natürlich nur bei Motiven die dafür geeignet sind...
Grüße!
Steffen
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Hallo Steffen!
Tja, bei den subjektiven Themen ist das halt immer so eine Sache... Was definitiv besser aussieht als ein Monitorbild ist ein 8x10"-Dia auf der Leuchtplatte, das wurde mir schon von alten Damen bestätigt. Da muß es wohl schon stimmen... aber selbst bei 6x12 und sogar 6x9cm haben ihnen die Dias noch sehr gut gefallen. Sie sind ja von früher her noch gewohnt, daß da auch nur Kontaktabzüge von 6x9 gemacht wurden... in den alten Fotoalben sind noch einige Abzüge in 6x9.
Mit dem Mikroskop könnte man sicher sehr viel herausholen. Die Größe des Blickfeldes ist wohl vor allem abhängig von der gewählten Vergrößerung. Es sind auch niedrigere Vergrößerungsstufen möglich. Ist wohl klar: Je mehr man herausholen möchte, desto mehr Bilder braucht man. Das ist aber beim Stitchen vor Ort auch nicht anders...
Mit Makrofotografie kann man auch erstaunliche Auflösungen erreichen. Ich habe das schon probiert, neugierig wie ich bin. Deutlich mehr als 4000 (echte) dpi sind da auf jeden Fall gut machbar. Aber es ist natürlich ein ganz schöner Aufwand, Bilder auf diese Art zu scannen.
Aber darüber brauchen wir nun wahrhaftig nicht zu philosophieren. Es ist ja nicht so daß ich behaupten würde, analog hätte man weniger Arbeit als digital
Viele Grüße
Wilfried