Hans Schaechl (13.04.2009), photobrandy (13.04.2009), Thomas W. (13.04.2009), zoz (14.04.2009)
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Hans Schaechl (13.04.2009), photobrandy (13.04.2009), Thomas W. (13.04.2009), zoz (14.04.2009)



Wie die meisten Kameravergleichstests, so krankt auch dieser daran, daß nicht Kameras miteinander verglichen werden, sondern Kamera-Objektiv-Kombinationen. Dieses Problem ließe sich problemlos und sehr weitgehend reduzieren, indem man sich auf Festbrennweiten beschränkt, deren Konstruktion jeder Hersteller im Griff hat - wie etwa 50mm oder 85mm (Bei einem Vergleich zwischen Canon und Nikon könnte man sogar (per Adapter) mit ein und demselben Objektiv testen.). Warum dies nahezu durchgehend unterlassen wird, bleibt mir ein Rätsel. Zumal auch dann noch genügend Parameter verbleiben, die einen Vergleich der Bildqualität erschweren.
Regelrecht abenteuerlich wird es jedoch wenn die Qualität einer Kamera! auf das "Alleinstellungsmerkmal" eines! sehr guten Standardzooms! gegründet wird (Was sich nebenbei gesagt nicht wirklich mit meiner Erfahrung mit diesem Objektiv deckt.).
Doch was solls - eine Investition von bis zu 7000€ werden wohl die Wenigsten tätigen ohne vorher selber getestet zu haben.





"Uhhh! Thus kinda strong leadership makes Sharia look lika happy meal toy."
Willkommen in der schönen sauberen Welt.





Ich hab' den Artikel nicht komplett gelesen, denn nach dem heute eingefügten Nachtrag gleich zu Beginn des Artikels disqualifiziert sich die Testredaktion eigentlich schon fast selbst. Dass die Nikon-Kameras und -Software seit mehr als anderthalb Jahren CAs automatisch korrigieren, sollte sich zumindest in Fotoredaktionen mittlerweile herumgesprochen haben.
Nun bin ich ja ein wenig befangen, was Testberichte angeht, aber den ein oder anderen gezielten Blick hab' ich dann doch gewagt und bin einigermassen entsetzt.
Da steht zuvorderst, wie von anderen schon erwähnt, die Objektivwahl. Die aktuell höchstauflösenden Vollformatkameras mit einer Zoomlinse zu testen (und dabei auf die Qualitätsversprechen der Hersteller zu vertrauen) zeugt von wenig Fachverständnis. Ein per Adapter an allen Kameras verwendetes Zeiss 50er oder kurzes Makrotele wäre in jedem Fall die bessere Wahl gewesen. Und hätte den ganzen Artikel auch wieder mehr in Richtung Kameratest statt halb Kamera-, halb Objektivtest verschoben.
Dazu vermisse ich Angaben (die ich wegen "Querlesens" aber auch übersehen haben könnte), mit welchen Parametern und vor allem welcher Software die Bilder für die Auflösungsmessung gemacht wurden (vom verwendeten Testaufbau mal ganz abgesehen). Hier spielen so viele Parameter mit hinein, dass ein wirklich fairer Vergleich nur sehr sehr schwer zu erreichen ist.
Allein die Wahl des RAW-Konverters kann die erzielbaren Ergebnisse in Imatest massiv beeinflussen. Im Falle der D3x (ich mach' das Spiel ja auch gerade für die ersten FX-Reviews bei photozone) schwankt die Bandbreite z.B. zwischen etwa 2500 LW/PH (Aperture) und um 4000 LW/PH (C1 und Raw Developer, ohne Überschärfung, wohlgemerkt). Selbst mit ein und demselben RAW-Konverter lassen sich durch Drehen an den Schärfungsparametern extrem unterschiedliche Maximalwerte erreichen (was je nach anschliessendem Workflow oder geplanter Verwendung des Bildmaterials in der Praxis ja auch durchaus gewünscht sein kann).
Sofern hier also keine gezielte Optimierung der erreichbaren Werte durchgeführt wurde sind die Auflösungsmesswerte leider wertlos (das sind sie allerdings ja ohnehin, wegen der Objektivwahl). Dass offenbar nur eine Kante für die Auflösungsmessung herangezogen wurde (statt 4 oder wenigstens 2), macht die Sache nur schlimmer.
So liessen sich noch etliche Beispiele anführen (warum muss man sich zum Beispiel im Rahmen eines Kameratests so lange über CAs auslassen, die bei einer lichtstarken Zoomoptik in diesem Brennweitenbereich nunmal einfach dazugehören? Aber leicht per Software zu korrigieren sind, wie die D3x ja zeigt, von daher also heutzutage kaum noch praxisrelevant?). Ich kann mir vorstellen (nur zu gut sogar), dass der Artikel eine Menge Arbeit gemacht hat, aber er krankt von Anfang an an der falschen Geräteauswahl, Methodik und dem (fahrlässigen) Vertrauen auf Herstellerversprechen. Und ist damit im Fazit (sorry) leider wertlos.
-- Markus
Geändert von Freedolin (14.04.2009 um 10:37 Uhr)
zoz (14.04.2009)






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Und das das Altarbild für die totale perspektivkorregiert werden mußte bedeutet ja, dass die Kamera bei den Testaufnahmen nicht "im Wasser" gestanden hat.
Und wenn man schon mit einem Zoomobjektiv testet warum nur mit einer Brennweite? Und wenn schon nur mit einer Brennweite warum dann mit der kürzesten, die in aller Regel bei einem Standard-Zoom nicht die beste ist?
So ein Test der Systeme vergleicht ist eigentlich zum scheitern verurteilt, weil es so viele Parameter gibt an denen man drehen kann und die man nicht alle in einem Test durchackern kann. Deshalb muss man sich für bestimmte Parameter entscheiden, die man dann möglichst vergleichbar wählt und auch offen legt. Hier wurde aber irgendwie an vielen Ecken schlechte Parameter gewählt und an vielen Stellen im dunkeln gelassen.
Das Fazit ist doch eh klar: Alles ganz tolle Kameras!![]()
Grüße!
Steffen
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FARBE ist nicht nur überbewertet, sie ist eine Illusion!